Kurier aus Krasnodar wegen Betrugs mit falschen Beamten zu fünf Jahren Haft verurteilt
Finn WolfKurier aus Krasnodar wegen Betrugs mit falschen Beamten zu fünf Jahren Haft verurteilt
Ein Kurier aus Krasnodar ist wegen seiner Beteiligung an einem Betrugsnetzwerk verurteilt worden. Der Mann arbeitete mit einem Komplizen zusammen, um Bürger zu täuschen und hohe Geldsummen zu ergaunern.
Der Kurier wurde von einer unbekannten Person angesprochen, die ihm einen Plan vorlegte, um ahnungslose Opfer um ihr Geld zu bringen. Als Mittelsmann gab er sich aus und nahm Bargeld von vier Personen entgegen, die zuvor von seinem Komplizen hereingelegt worden waren – dieser hatte sich als Beamter ausgegeben. Insgesamt erbeutete der Kurier auf diese Weise zwischen 1 und 3,5 Millionen Rubel.
Die Strafverfolgungsbehörden griffen ein, bevor die letzte Transaktion abgeschlossen werden konnte. Das letzte Opfer sollte 210.000 Rubel übergeben, doch die Polizei verhinderte die Übergabe. Das Bezirksgericht Prikubanski in Krasnodar verurteilte den Kurier später wegen seiner Rolle im Betrug zu fünf Jahren Haft. Das Regionalgericht der Region Krasnodar prüfte den Fall und bestätigte das Urteil, das damit rechtskräftig wurde.
Der Kurier muss nun eine fünfjährige Haftstrafe für seine Beteiligung an der Masche verbüßen. Die Gerichtsentscheidung ist nach Abschluss des Berufungsverfahrens endgültig. Der Fall unterstreicht die Gefahren von Betrugsfällen, bei denen sich Täter als Amtspersonen ausgeben.
