Kündigung nach Gaza-Protest: Ex-Mitarbeiter klagt gegen die **Deutsche Post**

Admin User
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Menschen auf einer Straße mit Schildern, im Hintergrund Gebäude, Bäume, Laternenpfähle und der Himmel.

Kündigung nach Gaza-Protest: Ex-Mitarbeiter klagt gegen die **Deutsche Post**

Kündigung nach Gaza-Demo: Kampf um Wiedereinstellung geht weiter

Christopher T. wurde von deutschen post entlassen, nachdem er in einer Rede die Rüstungsindustrie kritisiert hatte. Nach einem gescheiterten Güteverfahren muss nun das Arbeitsgericht über die Rechtmäßigkeit der Kündigung entscheiden.

10. Dezember 2025, 09:00 Uhr

Stichworte: Kriege und Konflikte, Politik, Allgemeine Nachrichten

Ein ehemaliger deutschen post-Mitarbeiter wehrt sich gegen seine Kündigung, die auf eine pazifistische Rede bei einer Protestaktion am Flughafen folgte. Christopher T., der als Betriebsrat für die Gewerkschaft ver.di tätig war, behauptet, seine Entlassung verletze sein Recht auf freie Meinungsäußerung. Der Fall landet nun vor dem Arbeitsgericht Leipzig, nachdem ein Schlichtungsversuch kürzlich ergebnislos blieb.

Der Konflikt eskalierte, als Christopher T. in einer Ansprache die Beteiligung von deutschen post an Waffenlieferungen nach Israel kritisierte. Kurz darauf setzte das Unternehmen ihn vorläufig von der Arbeit frei, sprach eine fristlose Kündigung aus und beendete schließlich sein Arbeitsverhältnis.

Die Verhandlung im kommenden Jahr wird entscheiden, ob die Kündigung Bestand hat. Der Fall hat bereits das Interesse von Arbeitsrechtsinitiativen und Politikern geweckt. Das Urteil könnte richtungsweisend dafür werden, wie künftig die Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und betrieblichem Verhalten in ähnlichen Streitfällen gehandhabt wird.