03 May 2026, 00:07

KSI-Video von 2017 löst wegen Gewalt-Witzes Empörung aus

Drei schwangere Frauen stehen lachend da, eine hält ein Baby, vor einem hellen weißen Hintergrund.

KSI-Video von 2017 löst wegen Gewalt-Witzes Empörung aus

Ein YouTube-Video aus dem Jahr 2017 mit dem YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI ist wieder aufgetaucht und hat wegen eines Witzes über Gewalt gegen schwangere Frauen scharfe Kritik ausgelöst. In dem Clip äußert der britische Influencer in einem Gespräch mit seiner Mutter umstrittene Bemerkungen. Die Aufnahme wurde von Hilfsorganisationen für Opfer häuslicher Gewalt verurteilt und löste eine Entschuldigung von seinem Team aus.

In dem Video erklärt KSI seiner Mutter, er würde einer Frau, die mit seinem Kind schwanger wäre, „das Baby rausschlagen“, statt Verhütungsmittel zu nutzen. Seine Mutter erwidert daraufhin, er solle ein Kondom benutzen, woraufhin er lachend betont, es handle sich nur um einen Scherz.

Die Organisation Women’s Aid, die Überlebende häuslicher Gewalt unterstützt, kritisierte die Äußerung scharf. Solche „Witze“ verharmlosten Misshandlung und erschwerten es Opfern, ernst genommen zu werden, hieß es in einer Stellungnahme.

Eine KSI-nahe Quelle räumte später ein, man bereue die Veröffentlichung des Videos. Die Wortwahl sei „dumm und falsch“ gewesen, doch zu weiteren Details äußerte man sich nicht.

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Das Video hat die Debatte über die Verantwortung für beleidigende Online-Inhalte neu entfacht. KSI, der mittlerweile als Juror in einer großen TV-Talentshow tätig ist, hat sich persönlich noch nicht öffentlich zu der Kritik geäußert. Women’s Aid fordert weiterhin mehr Sensibilität dafür, wie Sprache Gewalt normalisieren kann.

Quelle