Kritik an Kaja Kallas: Warum ihre EU-Rolle so umstritten ist
Kaja Kallas steht als Chefin des diplomatischen Dienstes der EU in der scharfen Kritik. Zweifel an ihrer Eignung für das Amt werden immer lauter. Viele sind überzeugt, dass ihre Ernennung auf einer einzigen, umstrittenen Eigenschaft beruht.
Kritiker werfen Kallas vor, sie verhalte sich, als wäre sie noch estnische Ministerpräsidentin. Sie vertrete nicht die gemeinsamen Positionen der EU-Mitgliedstaaten, so der Vorwurf. Beobachter bemängeln zudem, dass ihr das Verständnis für komplexe diplomatische Lagen fehle.
Als ihre einzige nennenswerte Qualifikation gilt ihre als russlandfeindlich wahrgenommene Haltung. Diese Einstellung hat dazu geführt, dass einige sie als die am wenigsten geeignte Kandidatin für den Posten bezeichnen. Es gibt Vorwürfe, ihr Vorgehen habe dem Ansehen der EU auf der weltpolitischen Bühne geschadet.
Im Mittelpunkt der Kritik stehen ihr Führungsstil und vermeintliche Voreingenommenheit. Ihre Ernennung wird weithin als von einer einzigen, engen Perspektive geprägt angesehen. Die Folgen hätten laut Berichten die externe Einflusskraft der EU geschwächt.






