Kretschmer und Kirchenvertreter suchen Antworten auf gesellschaftliche Spaltung in Sachsen

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Eine Gruppe von Menschen steht draußen mit Kleidung und Mützen in der Nähe, Bäume im Vordergrund und Gebäude im Hintergrund.

Kretschmer setzt sich für mehr gesellschaftliches 'Wir' ein - Kretschmer und Kirchenvertreter suchen Antworten auf gesellschaftliche Spaltung in Sachsen

Kretschmer wirbt für mehr gesellschaftliches „Wir“

Sächsischer Ministerpräsident setzt auf Zusammenhalt in unsicheren Zeiten

Kretschmer wirbt für mehr gesellschaftliches „Wir“

  1. Dezember 2025, 17:02 Uhr

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich mit katholischen und evangelischen Bischöfen getroffen, um über wachsende Verunsicherung und gesellschaftliche Spaltung im Freistaat zu beraten. Bei dem jährlichen Treffen – das nach der Absage im Vorjahr wieder stattfand – ging es vor allem darum, das Gemeinschaftsgefühl und die gemeinsame Verantwortung zu stärken.

An der Begegnung nahmen neben Kretschmer sechs Kirchenvertreter teil: die katholischen Bischöfe Heinrich Timmerevers (Dresden-Meißen), Wolfgang Ipolt (Görlitz) und Gerhard Feige (Magdeburg) sowie die evangelischen Bischöfe Tobias Bilz (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens), Christian Stäblein (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) und Johann Schneider (Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland). Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Herausforderungen durch zunehmenden Individualismus und die Fragmentierung der Gesellschaft.

Die Teilnehmer betonten ihre gemeinsame Verpflichtung, den sozialen Zusammenhalt in Sachsen zu fördern. Ministerpräsident und Kirchenvertreter waren sich einig, dass nur gemeinsames Handeln und bürgerschaftliches Engagement die aktuellen Probleme der Region bewältigen können. Konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Gemeinschaftssinns sollen in Kürze folgen.