10 June 2026, 15:04

Krachs Steuerplan: Superreiche sollen Berlin mit Solidaritätsabgabe retten

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

Krachs Steuerplan: Superreiche sollen Berlin mit Solidaritätsabgabe retten

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat einen neuen Steuervorschlag vorgelegt. Er will eine befristete Abgabe für Spitzenverdiener einführen, um die wachsende Ungleichheit in Deutschland zu bekämpfen. Das Vorhaben zielt darauf ab, benachteiligte Gruppen vor geplanten Sparmaßnahmen zu schützen.

Krachs Plan sieht eine fünfprozentige „Zukunfts-Solidaritätsabgabe“ für Einzelpersonen mit einem Jahreseinkommen von über 300.000 Euro vor. Bei verheirateten Paaren läge die Grenze bei 500.000 Euro. Die Abgabe soll bis 2030 gelten, wobei die Einnahmen für Bildung und Familienförderung vorgesehen sind.

Er begründet die Maßnahme damit, dass sie notwendig sei, um Kürzungen zu verhindern, die Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende besonders hart treffen würden. Krach kritisierte zudem, dass es seiner Partei nicht gelinge, der Öffentlichkeit zu vermitteln, warum eine starke Sozialdemokratie unverzichtbar sei. Die Steuer solle Spielraum für weitere Steuersenkungen schaffen und die Akzeptanz sozialer Reformen erhöhen.

Die geplante Abgabe richtet sich gezielt an die Superreichen, um Bildungs- und Familienprogramme zu finanzieren. Gleichzeitig soll sie den finanziellen Druck auf diejenigen mindern, die von den Sparmaßnahmen am stärksten betroffen wären. Der Vorschlag steht im Einklang mit Krachs übergeordnetem Ziel, die soziale Ungleichheit zu verringern und die Systeme der sozialen Absicherung zu stabilisieren.

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