17 March 2026, 06:03

Kommunalwahlen in Wiesbaden: Rekordbeteiligung und klare CDU-Dominanz in Sonnenberg

Eine 2014-Karte der Wahlkreise der Legislative von Haryana, farbig markiert, um die Wahlergebnisse anzuzeigen, mit Text, der zusätzliche Details bereitstellt.

Kommunalwahlen in Wiesbaden: Rekordbeteiligung und klare CDU-Dominanz in Sonnenberg

Wiesbadens Kommunalwahlen enden mit spürbarem Anstieg der Wählerbeteiligung

Die Kommunalwahlen in Wiesbaden sind mit einem deutlichen Plus bei der Wahlbeteiligung zu Ende gegangen. Stadtweit stieg die Wahlbeteiligung auf 48,1 Prozent – ein Anstieg um acht Prozentpunkte im Vergleich zu 2021. Die Ergebnisse zeigen dabei markante Unterschiede zwischen den Innenstadtbezirken und den äußeren Stadtteilen wie Sonnenberg, wo die Beteiligung weit über dem Durchschnitt lag.

In Sonnenberg erreichte die Wahlbeteiligung 70,6 Prozent: 3.429 der 4.860 wahlberechtigten Einwohner gaben ihre Stimme ab. Die CDU dominierte den Stadtteil mit 46,6 Prozent der Stimmen. Stefan Bauer führte die Liste der Partei mit 3.429 Stimmen an, gefolgt von Michael Hofmeister und Dr. Arno Grau.

Die Grünen erreichten in Sonnenberg 19,1 Prozent, knapp vor der SPD mit 18,2 Prozent. Die FDP schnitt ebenfalls stark ab und holte 15,1 Prozent, wobei Alexander Winkelmann mit 749 Stimmen die meisten persönlichen Stimmen für die Partei erhielt. Die Freien Wähler kamen auf 1,0 Prozent der Stimmen im Stadtteil.

Stadtweit führte die CDU mit 26,3 Prozent, gefolgt von der SPD mit 22,2 Prozent. Innenstadtbezirke wie Westend, Mitte und Klarenthal blieben Hochburgen von Grünen und SPD, während äußere Stadtteile wie Naurod und Sonnenberg der CDU treu blieben. Von den 29.336 gültigen Stimmen in Sonnenberg wurden rund 3,6 Prozent der Stimmzettel als ungültig gewertet.

Die Wahl bestätigt die Vorherrschaft der CDU in Wiesbadens äußeren Stadtteilen, während die Innenstadt weiterhin den Grünen und der SPD zugeneigt ist. Mit steigender Wahlbeteiligung und klaren regionalen Unterschieden geben die Ergebnisse die Richtung für die politische Entwicklung der Stadt in den kommenden Jahren vor.

Quelle