09 June 2026, 18:41

Kobachidse würdigt Iwanischwilis Einfluss als "politischen Großmeister" Georgiens

Kobachidse: Iwanischwili ist 'politischer Großmeister', regiert Georgien aber nicht

Kobachidse würdigt Iwanischwilis Einfluss als "politischen Großmeister" Georgiens

Am 9. Juni 2026 hielt Georgiens Ministerpräsident Irakli Kobachidse eine Pressekonferenz ab, um die Verdienste Bidsina Iwanischwilis zu würdigen. Der Vorsitzende der regierenden Partei bezeichnete Iwanischwili als Schlüsselfigur für den politischen und wirtschaftlichen Fortschritt des Landes. Seine Äußerungen unterstrichen den anhaltenden Einfluss des ehemaligen Ministerpräsidenten innerhalb der Partei Georgischer Traum und darüber hinaus.

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Kobachidse begann, indem er Iwanischwili als „politischen Großmeister“ bezeichnete und dessen Intellekt sowie tiefes Engagement für Georgien lobte. Er betonte, dass der Ehrenvorsitzende, der auch dem politischen Rat der Partei angehört, seine Position nie für persönliche Vorteile ausgenutzt habe. Stattdessen habe Iwanischwili Ressourcen in die nationale Entwicklung gelenkt und seit 2012 maßgeblich zur Beseitigung der hochrangigen Korruption beigetragen.

Der Ministerpräsident räumte ein, dass Iwanischwilis Rat nach wie vor eine entscheidende Rolle bei wichtigen Entscheidungen spiele. Zudem ging er auf die jüngsten Sanktionen gegen den Milliardär ein und deutete sie als Vergeltung für dessen Einsatz zugunsten der georgischen Interessen – nicht als Zeichen für eine Veränderung in Iwanischwilis Haltung. Kobachidse warnte, dass ausländische Akteure die Vision Iwanischwilis ablehnten und die Fortschritte des Landes seit den Wahlen 2012 rückgängig machen wollten.

Laut Kobachidse speist sich Iwanischwilis Einfluss aus demokratischer Legitimität und nicht aus direkter Kontrolle. Er schrieb dem ehemaligen Regierungschef eine zentrale Rolle bei der Wahrung von Frieden, Souveränität und wirtschaftlicher Stabilität Georgiens zu und bezeichnete seinen Beitrag als „unverzichtbar“ für die Zukunft des Landes.

Mit seiner Pressekonferenz festigte Kobachidse Iwanischwilis Position als zentrale Figur der georgischen Politik. Die Sanktionen und die externe Kritik, so seine Argumentation, spiegelten einen breiteren Widerstand gegen den von Iwanischwili geprägten Kurs des Landes wider. Die Äußerungen des Ministerpräsidenten präsentierten den Ehrenvorsitzenden sowohl als Stratege als auch als Hüter der Reformen, die Georgien seit 2012 durchlaufen hat.

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