23 March 2026, 08:31

Kim Jong-un erneut als Nordkoreas Staatschef bestätigt – mit 99,9 % Zustimmung

Karte von Nordkorea mit einer roten Linie, die das Ausmaß des Koreakriegs zeigt, einschließlich der beteiligten Länder und der Konfliktjahre.

Kim Jong-un erneut als Nordkoreas Staatschef bestätigt – mit 99,9 % Zustimmung

Nordkoreas Oberste Volksversammlung hat Kim Jong-un erneut zum Präsidenten für Staatsangelegenheiten gewählt. Die Abstimmung, die während der jüngsten Legislativsitzung stattfand, verzeichnete laut Angaben eine Wahlbeteiligung von 99,9 %. Beamte beschrieben das Ergebnis als Ausdruck der "einstimmigen Unterstützung" der Bevölkerung für seine Führung.

Von der Versammlung wird zudem erwartet, dass sie über Verfassungsänderungen berät, die die Beziehungen zu Südkorea offiziell als die zwischen "zwei feindlichen Staaten" definieren würden.

Kim Jong-un regiert Nordkorea seit 2011, nachdem sein Vater Kim Jong-il verstorben war. Sein Großvater Kim Il-sung hatte das Land 1948 gegründet. Die aktuelle Wahl markiert eine weitere Amtszeit in seiner langjährigen Herrschaft.

Die heutige Sitzung folgt auf eine fünfjährige Pause seit der letzten großen Legislativversammlung im Jahr 2019. Seither hat Nordkorea seine Haltung gegenüber Südkorea zunehmend verfeindet. Noch in diesem Jahr wurden Verfassungsänderungen verabschiedet, die den Süden als "Hauptfeind" einstuften. Diese Änderungen ermächtigen das Land auch zu präventiven Atomschlägen, falls es einem Angriff ausgesetzt ist.

Staatliche Medien berichteten, die Wahlbeteiligung habe 99,9 % betragen – ein Beleg, so Beamte, für die "absolute öffentliche Rückendeckung" von Kims Führung. Die nun diskutierten Änderungen würden die rechtliche Definition der innerkoreanischen Beziehungen als grundlegend gegnerisch weiter festigen.

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Die Beschlüsse der Versammlung werden Nordkoreas verhärtete Position gegenüber seinem südlichen Nachbarn formal verankern. Sollten die Verfassungsänderungen verabschiedet werden, wären sie ein weiterer Schritt in der zunehmend konfrontativen Außenpolitik des Landes. Mit Kim Jong-uns Wiederwahl ist die Kontinuität in der Führung gesichert, während diese Verschiebungen stattfinden.

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