03 April 2026, 06:03

"Kicken gegen Rassismus": Wie Bergisch Gladbach mit Fairplay und Vielfalt überzeugt

Schwarzes und weißes Bild von Männern, die Fußball auf einem Feld mit Zuschauern in den Stadionrängen und Fahnen im Hintergrund spielen.

"Kicken gegen Rassismus": Wie Bergisch Gladbach mit Fairplay und Vielfalt überzeugt

Im März 2026 veranstalteten sechs deutsche Städte Internationale Wochen gegen Rassismus mit Sportveranstaltungen, kulturellen Events und Gemeinschaftsaktionen. Die Kampagne stand unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" und setzte sich für Gleichberechtigung und Solidarität ein. Ein Höhepunkt war das "Kicken gegen Rassismus"-Fußballturnier in Bergisch Gladbach, bei dem Fairplay über dem Wettbewerb stand.

Das "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt" in Bergisch Gladbach, 2024 gegründet, organisierte die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz. Das Bündnis engagiert sich für Aufklärung, interkulturellen Austausch und gegen Ausgrenzung in der Stadt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Beim "Kicken gegen Rassismus"-Turnier traten neun Mannschaften an, darunter zwei Teams der Abou-Bakr-Moschee/Islamischen Gemeinschaft. Anders als bei klassischen Spielen gab es keine Schiedsrichter – die Spieler:innen selbst sorgten in 36 Partien für faires Miteinander. Statt Pokale erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus", das die Botschaft der Einheit unterstrich.

Den Sieg sicherte sich der IGMG Bergisch Gladbach e. V., doch im Mittelpunkt stand nicht der Wettbewerb, sondern der Zusammenhalt. Das Turnier bildete den Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026, an denen sich auch Städte wie Pfaffenhofen, Hagen, Ingolstadt, Bottrop, Heidelberg und Krefeld mit Konzerten, Theater, Workshops und Ausstellungen unter demselben Motto beteiligten.

Das Turnier und die gesamte Kampagne zeigten, wie zivilgesellschaftliches Engagement Rassismus und Extremismus entgegenwirkt. Durch Kooperation statt Konkurrenz bekräftigte die Veranstaltung Bergisch Gladbachs Einsatz für Vielfalt. Ähnliche Initiativen in ganz Deutschland förderten weiterhin die Menschenwürde durch kulturelle und sportliche Begegnungen.

Quelle