Kejriwal attackiert Modi-Regierung wegen Prüfungschaos und Systemversagen
Julian HartmannKejriwal attackiert Modi-Regierung wegen Prüfungschaos und Systemversagen
Delhis Regierungschef Arvind Kejriwal hat die Zentralregierung scharf für die jüngsten Prüfungsskandale kritisiert. Seine Äußerungen richteten sich gegen den Einsatz von Luftwaffenfahrzeugen für den Transport von NEET-Prüfungsunterlagen sowie die anhaltenden Probleme im Bildungssystem. Zudem stellte Kejriwal die Vorgehensweise von Ministerpräsident Narendra Modi bei den Störungen der CUET-UG-Prüfung 2026 infrage.
Zu den Vorwürfen wegen undichter NEET-Prüfungen erklärte Kejriwal, die Entscheidung der Unionsregierung, die Fragenbögen mit Fahrzeugen der Luftwaffe zu transportieren, sei wirkungslos. Solche Maßnahmen könnten Leaks nicht verhindern, stattdessen brauche es grundlegende Reformen des Systems.
Als Beispiel führte er Vedant an, einen Zwölftklässler, der auf Fehler in seiner Physikprüfung hingewiesen hatte. Anhand dieses Falls warf Kejriwal dem Bildungssystem vor, von einer „Mafia“ unterwandert worden zu sein. Seine Kritik richtete sich auch gegen den Ministerpräsidenten: Das Land brauche eine Führungspersönlichkeit, die der Bildung höhere Priorität einräume.
Auch zur CUET-UG 2026 äußerte sich Kejriwal, wo technische Pannen zu Verzögerungen geführt hatten. Ohne Modi direkt zu nennen, deutete er an, dass der Regierungsansatz wenig erfolgreich sei. Seine Aussagen unterstrichen einen dringenden Appell an die Einheitlichkeit bei der Bekämpfung der tief verwurzelten Probleme im Bildungsbereich.
Die Stellungnahmen des Delhi-Regierungschefs spiegeln die wachsende Verärgerung über Prüfungsunregelmäßigkeiten und systemische Mängel wider. Seine Forderung nach gemeinschaftlichem Handeln spiegelt die breiteren Bedenken hinsichtlich Fairness und Transparenz bei nationalen Bewertungsverfahren. Die Regierung hat sich zu seinen jüngsten Äußerungen bisher nicht geäußert.






