Kalifornien will DMV zwingen, Besitzer über versteigerte Autos zu informieren
Charlotte RichterKalifornien will DMV zwingen, Besitzer über versteigerte Autos zu informieren
Kalifornische Abgeordnete drängen auf eine Reform eines jahrzehntealten Gesetzes, nachdem Berichte enthüllten, dass das Department of Motor Vehicles (DMV) Millionen aus versteigerten Fahrzeugen eingenommen hat, ohne die Besitzer zu informieren. Das Problem wurde durch eine Untersuchung von CalMatters aufgedeckt, die ergab, dass fast 5.300 Fahrzeugbesitzer nichts von Überschussgeldern aus dem Verkauf ihrer Autos wussten.
Zwischen 2016 und Ende 2024 sammelte das DMV über 6,5 Millionen Pfund (umgerechnet etwa 8 Millionen Dollar) aus Fahrzeugversteigerungen ein, unterließ es jedoch, die ursprünglichen Eigentümer zu benachrichtigen. Vor dem CalMatters-Bericht gab es keinen einfachen Weg für Betroffene, ihr Geld zu überprüfen oder zurückzufordern. Als Reaktion fügte das DMV später ein Online-Tool und eine FAQ-Sektion hinzu, um bei Rückforderungen zu helfen.
Ein neuer Gesetzentwurf des republikanischen Senators Kelly Seyarto aus Murrieta soll nun diese "ernsthafte Verbraucherschutzlücke" schließen, wie er es nennt. Das geplante Gesetz würde das DMV verpflichten, Besitzer innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt von Überschussgeldern aus Versteigerungen zu informieren. Die Benachrichtigungen müssten per Einschreiben versendet werden und würden den geschuldeten Betrag sowie Anweisungen zur Rückforderung enthalten.
Der Vorstoß folgt auf Bedenken, dass Abschleppgebühren und Strafen Besitzer oft in Schulden treiben – insbesondere, wenn sie sich die Rückholung ihrer Fahrzeuge nicht leisten können. Eine Anhörung zum Gesetzentwurf findet am Montag im Senate Appropriations Committee statt.
Sollte das Gesetz verabschiedet werden, müsste das DMV Besitzer aktiv über Überschussgelder aus versteigerten Fahrzeugen informieren. Die Änderung könnte Tausenden helfen, Geld zurückzuerhalten, von dem sie bisher nichts wussten. Das Ergebnis der Montagsanhörung wird über die nächsten Schritte des Gesetzesvorhabens entscheiden.






