Kalifornien setzt 11,25 Milliarden Dollar gegen Wohnungsnot ein – doch Trump blockiert Bundesgesetz
Sebastian VoigtKalifornien setzt 11,25 Milliarden Dollar gegen Wohnungsnot ein – doch Trump blockiert Bundesgesetz
Der US-Kongress hat kürzlich ein wichtiges Gesetzespaket verabschiedet, das den Wohnungsbau fördern soll. Es beseitigt regulatorische Hürden und schafft Anreize für den Neubau von Wohnraum. Das Gesetz zielt darauf ab, die Belastung für Hauskäufer und Mieter im ganzen Land zu verringern.
Kalifornien hat eigene Maßnahmen ergriffen, um den Wohnungsmangel zu bekämpfen. Die Staatslegislative verabschiedete einen Vorschlag für eine Anleihe in Höhe von 11,25 Milliarden US-Dollar, um den sozialen Wohnungsbau zu finanzieren. Die Vorlage, die inzwischen von Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnet wurde, wird am 3. November zur Abstimmung stehen.
Das Anleiheprogramm sieht staatliche Zuschüsse für den Bau von Wohnungen vor, vor allem für einkommensschwache Haushalte. Zwar wird es die bezahlbare-Wohnraum-Krise in Kalifornien nicht vollständig lösen, doch es bietet eine gewisse Entlastung.
Ursprünglich hatte Präsident Trump vor, das bundesweite Wohnungsbaugesetz zu unterzeichnen. Später lehnte er dies jedoch ab und begründete seine Entscheidung mit der Forderung nach einem nicht damit zusammenhängenden Gesetz zur Wähleridentifikation. Seine Ablehnung erfolgte trotz der überparteilichen Unterstützung des Gesetzes und der potenziellen Vorteile für finanziell belastete Amerikaner.
Das bundesweite Wohnungsbaugesetz bleibt vorerst ununterzeichnet, sodass seine Zukunft ungewiss ist. Die kalifornische Anleihenvorlage wird im November zur Abstimmung kommen. Bei einer Zustimmung werden damit dringend benötigte Sozialwohnprojekte finanziert.
