Justizministerin Bondi muss im Epstein-Fall vor Ausschuss aussagen
Sebastian VoigtJustizministerin Bondi muss im Epstein-Fall vor Ausschuss aussagen
Der Vorsitzende des Kontrollausschusses des Repräsentantenhauses, James Comer, hat der Justizministerin Pam Bondi eine Vorladung wegen ihrer Rolle in den Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein ausgestellt. Der Schritt folgt einer überparteilichen Abstimmung, die ihre Aussage zur Handhabung des Falls forderte. Bondi ist nun verpflichtet, am 14. April zu einer Befragung zu erscheinen.
Die Vorladung konzentriert sich auf mögliche Versäumnisse bei den Bundesermittlungen gegen Epstein und Ghislaine Maxwell. Zudem wird geprüft, inwiefern das Justizministerium das Epstein-Files-Transparenzgesetz eingehalten hat. Bondi wird gemeinsam mit dem stellvertretenden Justizminister Todd Blanche den Ausschuss am Mittwoch in einer nicht öffentlichen Sitzung informieren.
Die Untersuchung erfolgt nach Kritik von Abgeordneten an der Fallbearbeitung. Obwohl die Vorladung Aufklärung anstrebt, gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass sich die Praxis der Schwärzungen oder die gerichtlichen Reaktionen auf die öffentlichen Forderungen nach den Epstein-Akten ändern werden. Im Mittelpunkt der Ausschussermittlungen stehen Bondis Beteiligung und das allgemeine Vorgehen in dem Verfahren.
Bondis Befragung soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Die Vorladung markiert einen offiziellen Schritt zur Überprüfung des Regierungshandelns im Epstein-Fall. Die Abgeordneten wollen klären, wie die Ermittlungen geführt wurden und ob die vorgeschriebenen Verfahren eingehalten wurden.






