01 May 2026, 01:02

Jugendlicher soll mehrere Swatting-Anrufe an US-Universitäten verübt haben

Graffiti an einer Gebäudewand mit der Aufschrift "Polizei ermordet George Fuck 12 P19" mit Fenstern und verstreuten Gegenständen davor.

Jugendlicher soll mehrere Swatting-Anrufe an US-Universitäten verübt haben

Ein jugendlicher Tatverdächtiger wurde angeklagt, mehrere Swatting-Anrufe bei Universitäten in den USA getätigt zu haben. Zu den Vorfällen gehörten falsche Meldungen über aktive Schützen an der Villanova University und der University of Tennessee in Chattanooga. Die Behörden bestätigten, dass es sich um Falschmeldungen handelte, die jedoch groß angelegte Notfalleinsätze auslösten.

Der erste Anruf ging am 21. August 2025 ein, als die Villanova University eine Meldung über einen bewaffneten Angreifer erhielt. Polizei und 18 Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, bevor sich herausstellte, dass die Bedrohung erfunden war. Noch am selben Tag wurde auch die University of Tennessee in Chattanooga mit einem ähnlichen Swatting-Anruf konfrontiert.

Vier Tage später, am 25. August 2025, war die Norlin-Bibliothek der University of Colorado Boulder Ziel einer weiteren falschen Bedrohung. Ermittler konnten die Anrufe später zu einem jugendlichen Tatverdächtigen zurückverfolgen, der Verbindungen zur Cyberkriminellen-Gruppe "Purgatory" behauptete. Der Beschuldigte gab an, die Einrichtungen zufällig ausgewählt zu haben, und stand in keiner Verbindung zu den betroffenen Hochschulen.

Solche Swatting-Vorfälle haben in den letzten Jahren zugenommen. Jeder Fehlalarm zwingt lokale Polizeikräfte und Rettungsdienste, wertvolle Zeit und Ressourcen von echten Notfällen abziehen.

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Der Tatverdächtige muss sich nun für die Falschmeldungen vor Gericht verantworten. Die wiederholten Täuschungsmanöver unterstreichen die anhaltende Belastung, die Swatting für Einsatzkräfte darstellt. Die Behörden prüfen weiterhin, ob weitere Vorfälle mit demselben Täter in Verbindung stehen könnten.

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