14 June 2026, 09:02

Jinggoy Estrada in Untersuchungshaft: Neue Korruptionsvorwürfe erschüttern die Philippinen

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Jinggoy Estrada in Untersuchungshaft: Neue Korruptionsvorwürfe erschüttern die Philippinen

Senator Jinggoy Estrada sitzt derzeit im Gefängnis von Quezon City in Untersuchungshaft, nachdem er am 1. Juni 2026 festgenommen wurde. Ihm werden schwere, nicht auf Kaution freigebbare Vorwürfe zur Last gelegt, darunter Bereicherung im Amt, Bestechlichkeit und Korruption im Zusammenhang mit Hochwasserschutzprojekten in der Provinz Bulacan. Die Ombudsfrau wirft ihm vor, im Rahmen dieser Verträge Schmiergeldzahlungen in Höhe von über 573 Millionen Philippinische Peso erhalten zu haben.

Jinggoy Estrada, mit bürgerlichem Namen Jose Pimentel Ejercito Jr., begann seine politische Laufbahn 1988 als Vizebürgermeister der Stadt San Juan. Später wurde er zum Bürgermeister gewählt und übte dieses Amt von 1992 bis 2001 aus. Im Mai 2004 zog er als Senator in den philippinischen Senat ein.

Als amtierender Senator für die Legislaturperiode 2022–2028 bekleidet er derzeit führende Positionen und sitzt in mehreren Ausschüssen. Während seiner Zeit im Senat brachte er 289 Gesetzentwürfe und Resolutionen ein, davon 249 als Hauptinitiator. Seine politische Prägung erhielt er in einer prominenten Familie: Er ist der Sohn des ehemaligen Präsidenten Joseph Estrada und der früheren Senatorin Luisa „Loi“ Estrada.

Bevor Estrada in die Politik ging, arbeitete er in den 1980er-Jahren als Schauspieler und Fernsehmoderator. Seine politische Karriere ist jedoch von wiederkehrenden schweren Korruptionsvorwürfen überschattet. Der aktuelle Fall stellt bereits den dritten großen Skandal in seiner über zwanzigjährigen politischen Laufbahn dar – insgesamt verbrachte er bereits mehr als fünf Jahre in Untersuchungshaft.

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Der Senator bleibt bis zum Abschluss des Verfahrens in Haft. Die Vorwürfe beziehen sich auf schwere finanzielle Verfehlungen im Zusammenhang mit öffentlichen Infrastrukturprojekten. Der Fall reiht sich ein in seine Geschichte juristischer Auseinandersetzungen, die stets mit Korruptionsanklagen verbunden sind.

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