Jim Zeigler gewinnt republikanische Vorwahl – und setzt auf KI und Rechenzentren
Finn WolfJim Zeigler gewinnt republikanische Vorwahl – und setzt auf KI und Rechenzentren
Jim Zeigler hat die Vorwahlen der Republikaner für die Public Service Commission von Alabama gewonnen. Der Sieg ebnet den Weg für eine entscheidende Stichwahl im November gegen die Demokratin Sheila McNeil. Zeiglers Wahlkampf sorgt bereits für Aufmerksamkeit – unter anderem durch den Einsatz KI-generierter Bilder und seinen Fokus auf Rechenzentren.
Zeigler war bereits von 1975 bis 1979 Mitglied der Public Service Commission. Zuletzt amtierte er von 2015 bis 2023 als Staatsprüfer von Alabama. Nun strebt er eine Rückkehr in die Kommission an, mit dem Versprechen, die wachsende Rechenzentrumsbranche des Bundesstaats zu überwachen.
Sein Wahlkampf setzt auf KI-erstellte Bilder, darunter eine Darstellung, die ihn als „Wächter“ über Rechenzentren zeigt. Einen Widerspruch zu seinen Zusagen sieht er darin nicht. Zudem plant er, eine vollständige Liste aller Rechenzentren in Alabama zu veröffentlichen – unabhängig davon, ob sie bereits in Betrieb sind, geplant oder im Bau befindlich.
Ein neues Landesgesetz hat die Befugnisse der Public Service Commission erweitert. Die Änderung könnte den Einfluss des Energieversorgers Alabama Power stärken. Zeigler hofft, die Bedenken der Wähler in Bezug auf Rechenzentren und Solarfarmen für sich nutzen zu können. Er deutete auch an, dass die Erfolge der Demokraten bei den Wahlen zur Public Service Commission in Georgia auf Finanzierungen von außerhalb des Bundesstaats zurückzuführen seien.
Im November wird Zeigler gegen Sheila McNeil antreten. Bei einem Wahlsieg möchte er als „KI-Wächter Alabamas“ agieren. Im Mittelpunkt seines Wahlkampfs stehen Transparenz und Regulierung in den Energie- und Technologiebereichen des Bundesstaats.






