Jens Castrop von Gladbach für drei Spiele gesperrt – WM-Traum bleibt intakt
Sebastian VoigtJens Castrop von Gladbach für drei Spiele gesperrt – WM-Traum bleibt intakt
Mittelfeldspieler Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach für drei Spiele gesperrt
Der Mittelfeldspieler Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach muss eine dreispielige Sperre hinnehmen, nachdem er einen umstrittenen Zweikampf begangen hat. Der deutsch-koreanische Spieler sah in einem Bundesliga-Spiel am 25. Oktober die direkte Rote Karte. Trotz des Rückschlags bleibt er entschlossen, sich einen Platz im WM-Kader Koreas zu sichern, der am 16. Mai bekannt gegeben wird.
Der Vorfall ereignete sich in einem Ligaspiel gegen den FC Bayern München, als Castrop den VfL-Wolfsburg-Spieler Sael Kumbedi attackierte. Die Schiedsrichter werteten das Foul als rücksichtslos und zeigten ihm die Rote Karte – die erste der laufenden Saison. Castrop bestritt später, dass die Entscheidung gerechtfertigt war, und betonte, das Foul habe keinen Platzverweis verdient.
Die Sperre reiht sich in eine Serie disziplinarischer Probleme ein, die mit seinem kämpferischen Spielstil zusammenhängen. Dennoch hat der 27-Jährige seit dem vergangenen Herbst fünf Länderspiele für Korea bestritten. Seine Form und Erfahrung machen ihn zu einem aussichtsreichen Kandidaten für den WM-Kader der Nationalmannschaft.
Für die Zukunft hat Castrop versprochen, ähnliche Situationen zu vermeiden, falls er nominiert wird. Er zeigte sich zuversichtlich, einen Beitrag zum Erfolg Koreas leisten zu können, und will dem Team helfen, seine Turnierziele zu erreichen.
Wegen der Sperre wird der Mittelfeldspieler drei Spiele in der Liga verpassen. Seine Berufung in den WM-Kader Koreas gilt jedoch als wahrscheinlich – die endgültige Aufstellung wird im nächsten Monat verkündet. Sollte er dabei sein, muss er auf der größten Fußballbühne der Welt seine körperbetonte Spielweise mit Disziplin in Einklang bringen.






