Iran will WM-Spiele 2026 von den USA nach Mexiko verlegen – Botschafter spricht Klartext
Sebastian VoigtIran will WM-Spiele 2026 von den USA nach Mexiko verlegen – Botschafter spricht Klartext
Irans Botschafter in Mexiko, Abolfazl Pasandideh, hat sich offen zu den Spannungen zwischen seinem Land und westlichen Nationen geäußert. In jüngsten Stellungnahmen sprach er die Möglichkeit an, Irans Spiele bei der WM 2026 von den USA nach Mexiko zu verlegen. Zudem lobte er die mexikanische Führung für ihre Unterstützung im andauernden Konflikt mit den USA und Israel.
Pasandideh bestätigte, dass der Iran einen Plan befürworte, seine Vorrundenspiele der FIFA-WM 2026 nicht in den USA, sondern in Mexiko austragen zu lassen. Als zentralen Grund nannte er die tiefe Verbundenheit mit dem mexikanischen Volk. Bisher liegt jedoch kein offizieller Antrag des Irans vor, und Mexiko hat sich zu dem Vorschlag noch nicht geäußert.
Der Botschafter dankte zudem Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo für ihre klare Haltung in dem Konflikt. Seine Dankbarkeit galt auch dem Abgeordnetenhaus und dem Senat Mexikos, die nach einem Angriff auf eine iranische Schule Schweigeminuten abgehalten hatten. Pasandideh rief die Mexikaner dazu auf, zu dem zu stehen, was sie für richtig halten.
Zur innenpolitischen Lage des Irans äußerte er vollstes Vertrauen in den neuen Obersten Führer des Landes, Mojtaba Chamenei. Dieser sei uneingeschränkt in der Lage, die Nation zu führen, so Pasandideh. Trotz jüngster Angriffe betonte er, der Iran fürchte den Tod nicht und bleibe entschlossen.
Darüber hinaus bestätigte der Botschafter Bemühungen, mexikanischen Staatsbürgern eine sichere Ausreise aus dem Iran zu ermöglichen. Seine Äußerungen fallen in eine Phase zunehmender Spannungen zwischen dem Iran und westlichen Mächten.
Pasandidehs Aussagen unterstreichen Irans diplomatische Initiativen zur Stärkung der Beziehungen zu Mexiko. Der Vorschlag zur Verlegung der WM-Spiele bleibt vorerst inoffiziell, ohne dass konkrete Schritte eingeleitet wurden. Gleichzeitig steuert der Iran interne Führungswechsel und externe Konflikte.