Indiens Lehrer erhalten mehr Zeit für den Eignungstest – Frist bis 2028 verlängert
Sebastian VoigtIndiens Lehrer erhalten mehr Zeit für den Eignungstest – Frist bis 2028 verlängert
Der Oberste Gerichtshof Indiens hat die Frist für im Dienst befindliche Grundschullehrer, den Lehramts-Eignungstest (TET) zu bestehen, verlängert. Als neuer Stichtag gilt nun der 31. August 2028 – ein zusätzliches Jahr über die bisherige Deadline hinaus. Mit dieser Entscheidung sollen logistische Herausforderungen gemildert werden, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass Lehrer die Qualifikationsstandards erfüllen, ohne den Unterrichtsbetrieb zu beeinträchtigen.
Ursprünglich hatten die Pädagogen bis zum 31. August 2027 Zeit, ihre TET-Zertifizierung zu erwerben. Das Gericht verlängerte diese Frist nun auf drei Jahre und begründete dies mit den Schwierigkeiten, Prüfungen für eine große Anzahl von Kandidaten innerhalb eines engen Zeitrahmens durchzuführen. In der Begründung hieß es zudem, dass es sich dabei um eine einmalige Anpassung handle, nicht um eine dauerhafte Lockerung der Vorgaben.
Zusätzlich ordnete das Gericht an, dass die Bundesstaaten und Bildungsbehörden den TET künftig zweimal jährlich durchführen müssen. Die Tests sollen etwa alle sechs Monate stattfinden, um Verzögerungen und Rückstaus abzubauen. Diese Maßnahme soll den Qualifizierungsprozess für die Tausenden Lehrer beschleunigen, die ihre Zertifizierung noch aussteht.
Beamte präsentierten die Entscheidung als Kompromiss zwischen der Aufrechterhaltung hoher Lehrstandards und der Bewältigung praktischer Hürden. Durch die Verteilung der Prüfungstermine soll verhindert werden, dass es zu Engpässen kommt, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass die Klassenzimmer mit qualifizierten Lehrkräften besetzt bleiben.
Die neue Frist gibt Lehrern nun bis zum 31. August 2028 Zeit, die TET-Anforderungen zu erfüllen. Die zuständigen Stellen der Bundesstaaten müssen nun halbjährliche Prüfungen organisieren, um die Nachfrage zu decken. Mit diesem Schritt sollen Lücken in der Bildung vermieden und gleichzeitig sichergestellt werden, dass alle Lehrer langfristig über die notwendigen Qualifikationen verfügen.






