Illinois verschiebt Waffenrechtsreformen vor der Sommerpause
Änderungen am Waffenschein-System von Illinois scheitern vor Sommerpause
Die geplanten Reformen des Firearm Owner’s Identification Card (FOID)-Systems in Illinois wurden nicht verabschiedet, bevor die Abgeordneten in die Sommerpause gingen. Die General Assembly verließ sich ohne Beschluss zu mehreren waffenrechtlichen Vorlagen, darunter ein geplantes Verbot bestimmter Pistolen. Brendan Kelly, der Direktor der Staatspolizei, bestätigte, dass die Gespräche mit den Gesetzgebern während der Pause fortgesetzt werden.
Die Änderungen am FOID-Gesetz hatten Anfang Juni das Repräsentantenhaus mit 85 zu 31 Stimmen passiert. Der Senat brachte den Entwurf jedoch nicht mehr vor der Vertagung zur Abstimmung. Ein separates Gesetzesvorhaben, der RIFL Act, sowie Vorschläge zur Einschränkung bestimmter Pistolenverkäufe kamen ebenfalls nicht voran.
Fortschritte gab es hingegen bei den Änderungen zu Senate Bill 3229, die das Repräsentantenhaus bereits durchlaufen haben. Diese verschärfen die psychologischen Überprüfungen bei der Wiedererteilung einer FOID-Karte und verlangen, dass in bestimmten Eilschutzanordnungen der Name des Antragstellers offengelegt wird.
Unterdessen bleibt das bestehende FOID-Gesetz weiterhin Gegenstand einer Klage vor einem Bundesgericht. Da die Legislaturperiode unterbrochen ist, treten vorerst keine neuen Waffengesetze in Kraft. Die Staatspolizei von Illinois wird die Zusammenarbeit mit den Abgeordneten während der Sommerpause fortsetzen. Das Urteil im Bundesverfahren könnte die künftige Regulierung zusätzlich prägen.






