"Ich bin ein Monster": Lebenslänglich für Rex Heuermann nach brutalen Frauenmorden
Sebastian Voigt"Ich bin ein Monster": Lebenslänglich für Rex Heuermann nach brutalen Frauenmorden
Rex Heuermann wurde am Mittwoch wegen Verbrechen an acht Frauen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Während der Urteilsverkündung gestand er, ein „Monster“ zu sein und schreckliche Taten begangen zu haben. Der Fall sorgte wegen seiner Brutalität und der vorgelegten Beweislage bundesweit für Aufsehen.
Heuermann hatte seine Unschuld lange aufrechterhalten. Erst als erdrückende Beweise – darunter nukleare DNA-Spuren und ein Manifest – eine Leugnung unmöglich machten, änderte er seine Haltung. Sein Verteidiger Michael Brown beschrieb ihn trotz seiner Verbrechen als charmant, gewandt und intelligent.
Brown hatte Heuermann drei Jahre lang vertreten. Er erklärte, sein Mandant habe im privaten Rahmen Reue gezeigt, doch im Gerichtssaal blieb dies aus. Richter Timothy Mazzei kritisierte Heuermann scharf für das Fehlen sichtbarer Reue während des Verfahrens.
Nach der Verurteilung wurde Heuermann in ein Staatsgefängnis überstellt, um seine lebenslange Strafe anzutreten. Die Motive für seine Taten bleiben jedoch unklar. Die Verurteilung stützte sich auf belastbare forensische Beweise und schriftliche Dokumente. Heuermann wird den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen. Der Fall wirft weiterhin Fragen auf, was ihn zu solchen Gräueltaten trieb.






