30 June 2026, 03:02

Hollywood-Skandal: Regisseur betrügt Netflix um Millionen – und kauft Luxusautos

Regisseur Carl Rinsch zu 2,5 Jahren Haft verurteilt in einer 11-Millionen-Dollar-Betrugsaffäre wegen einer unvollendeten Netflix-Show

Hollywood-Skandal: Regisseur betrügt Netflix um Millionen – und kauft Luxusautos

Der Filmregisseur Carl Rinsch ist wegen Betrugs an Netflix zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die Verurteilung erfolgte wegen des Vorwurfs des Bundesdrahtbetrugs. Ein US-Richter entschied, dass seine psychischen Probleme seine betrügerischen Handlungen nicht entschuldigten.

Netflix hatte Rinsch zunächst rund 44 Millionen Dollar für ein Projekt mit dem Titel White Horse zwischen 2018 und 2019 gezahlt. 2020 überzeugte er das Unternehmen, zusätzliche 11 Millionen bereitzustellen, mit der Begründung, das Geld werde für die Fertigstellung der Serie benötigt.

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Statt die Mittel für die Produktion zu verwenden, leitete Rinsch das Geld jedoch auf ein privates Konto um. Er gab große Summen für Luxusgüter aus, darunter fünf Rolls-Royce, einen roten Ferrari, Uhren, Kleidung und Bettwäsche. Zu seinen Anschaffungen gehörten auch zwei Matratzen im Wert von 638.000 Dollar. Zudem beglich er mit den Geldern Kreditkartenrechnungen.

Einen Teil des verbleibenden Betrags investierte Rinsch in Kryptowährungen. Durch Fehlinvestitionen verlor er jedoch innerhalb weniger Monate etwa die Hälfte der 11 Millionen Dollar. Seine Machenschaften flogen auf, was im Dezember zu seiner Verurteilung führte.

Bei der Urteilsverkündung betonte der US-Bezirksrichter Jed S. Rakoff, dass Rinschs psychische Probleme sein betrügerisches Verhalten nicht rechtfertigten. Rinsch muss Netflix etwa 11 Millionen Dollar als Schadensersatz erstatten. Nach Verbüßung seiner Haftstrafe steht er zusätzlich unter drei Jahren bewährter Aufsicht. Der Fall unterstreicht die rechtlichen Konsequenzen finanzieller Täuschungsmanöver in der Unterhaltungsbranche.

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