09 May 2026, 00:37

"History Rocks!"-Tour an US-Schule löst Streit über politische Neutralität aus

Eine große Gruppe von Menschen nimmt an einer Protestdemo in Washington, D.C. am 21. Januar 2020 teil und marschiert eine Straße entlang, wobei einige Schilder und Banner tragen und andere Fahrräder fahren, mit Schildern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

"History Rocks!"-Tour an US-Schule löst Streit über politische Neutralität aus

„History Rocks!“-Tour zur Unabhängigkeit an der Canyon Hills Junior High School sorgt für Diskussionen

An der Canyon Hills Junior High School in Chino Hills, Kalifornien, fand kürzlich eine Veranstaltung unter dem Titel „History Rocks! Trail to Independence Tour“ statt. Das Event sollte Schülerinnen und Schüler über die Amerikanische Revolution und die Gründungsdokumente der USA aufklären. Doch als Eltern von möglichen Verbindungen zu konservativen Gruppen erfuhren, gab es Bedenken.

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Die Rally begann mit Eröffnungsreden von Schulleitung und Schulbezirksvertretern. Im Anschluss übernahmen die Jugendlichen selbst die Regie und gestalteten die Versammlung als interaktives Geschichtsspiel. Die Organisatoren betonten, es gehe ausschließlich um amerikanische Geschichte – politische Inhalte seien nicht Teil des Programms.

Einige Eltern hinterfragten jedoch die mögliche Beteiligung von Organisationen wie Turning Point USA und der Heritage Foundation. Der Chino Valley Unified School District stellte umgehend klar, dass keine Vertreter dieser Gruppen anwesend sein würden. Katie Gorka, leitende Beraterin für politische Bildung, erklärte später, Eltern hätten eine überparteiliche Veranstaltung politisiert.

Trotz dieser Zusicherungen kündigten einige Eltern an, am Tag der Veranstaltung zu protestieren. Zudem kündigte der Schulbezirk an, Ausschnitte der Versammlung online zu veröffentlichen – was weitere Sorgen auslöste, da nun Schüleraufnahmen im Netz erscheinen könnten.

Die Veranstaltung selbst verlief schließlich als schülergeleitetes Geschichtsprojekt, ohne dass politische Botschaften berichtet wurden. Die Bezirksverwaltung betonte, es habe sich um eine rein bildungsorientierte Aktion gehandelt, die Jugendlichen die Gründungsprinzipien der USA näherbringen sollte. Eltern, die Kritik üben, wurden aufgefordert, sich die veröffentlichten Aufzeichnungen anzusehen, sobald diese verfügbar sind.

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