Historische Konferenz in Nischni Nowgorod fördert interreligiösen Austausch am Wolga-Ural
Sebastian VoigtHistorische Konferenz in Nischni Nowgorod fördert interreligiösen Austausch am Wolga-Ural
Bahnbrechende Konferenz zu interreligiösem Dialog in Nischni Nowgorod eröffnet
Am 26. Mai hat an der Linguistischen Universität Nischni Nowgorod eine richtungsweisende Konferenz zu interreligiösen Beziehungen begonnen. Die Veranstaltung ist die erste ihrer Art im Föderationskreis Wolga und zieht fast 100 Teilnehmer aus aller Welt an. Die Organisatoren wollen erforschen, wie die Wolga-Ural-Region über die Jahrhunderte hinweg kulturelle und religiöse Vielfalt bewältigt hat.
Die dreitägige Konferenz widmet sich der friedlichen Koexistenz in der Region vom späten 18. bis zum frühen 21. Jahrhundert. Wissenschaftler aus Frankreich, den USA, Japan, Österreich, Kirgisistan und führenden russischen Universitäten stellen ihre Forschungsergebnisse vor. Auch lokale Einrichtungen wie die Staatliche Lobatschewski-Universität Nischni Nowgorod tragen ihr Fachwissen bei.
Als Ehrengäste nehmen Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche, der muslimischen und der jüdischen Gemeinschaft teil. Die Veranstaltung steht im Zeichen des Frankreich-Jahres in Russland und stärkt die internationalen akademischen Beziehungen. Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen konkrete Beispiele religiöser Harmonie aus der Wolga-Ural-Region.
Die Konferenz unterstreicht die lange Tradition kultureller und religiöser Toleranz in der Region. Fast 100 Experten tauschen sich darüber aus, wie dieses Modell den globalen interreligiösen Dialog bereichern könnte. Zum Abschluss sind Publikationen der wichtigsten Forschungsergebnisse geplant.






