17 April 2026, 19:02

Hennepin County rettet Sheriff-Büro vor 15-Millionen-Pfund-Defizit – doch die Krise bleibt

Ein Mann hält ein Schild mit der Aufschrift "Wir fordern Polizeirechenschaft" umgeben von einer Gruppe von Menschen, einige tragen Taschen, mit Fahrzeugen, Bäumen, Polen, Flaggen, Verkehrszeichen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Hennepin County rettet Sheriff-Büro vor 15-Millionen-Pfund-Defizit – doch die Krise bleibt

Hennepin County steht vor einer Haushaltskrise, nachdem das Sheriff-Büro ein Defizit von 15,4 Millionen Pfund gemeldet hat. Ohne zusätzliche Mittel würde die Behörde ihr Budget um über 9 Millionen Pfund überschreiten. Nun haben die Verantwortlichen des Countys eingegriffen, um die finanzielle Lücke zu schließen.

Das Sheriff-Büro von Hennepin County hatte die Behörden bereits auf seine wachsenden finanziellen Probleme hingewiesen. In einem Schreiben betonte die Behörde ihre gesetzliche Verpflichtung, im gesamten County "Ruhe und Ordnung zu wahren". Gleichzeitig räumte sie ein, dass sich das Defizit aufgrund fehlender Mittel für bereits genehmigte Stellen weiter verschärfen werde.

Einige Kommissare, darunter Marion Greene, äußerten Bedenken wegen der Haushaltsüberschreitung. Greene stellte infrage, ob das Sheriff-Büro überhaupt für die öffentliche Sicherheit zuständig sein solle. Stattdessen schlug sie vor, dass lokale Polizeibehörden mehr Verantwortung übernehmen könnten.

Die Auseinandersetzung löste heftige Reaktionen bei kommunalen Führungskräften aus. Über 40 Bürgermeister und Polizeichefs unterzeichneten einen Brief, in dem sie das Sheriff-Büro und dessen Rolle bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit unterstützten. Trotz der Kritik stimmte Greene schließlich für die Deckung des Fehlbetrags.

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Der Kreisrat beschloss, den Großteil der Lücke durch den Einsatz nicht zweckgebundener Rücklagen zu schließen. Greene betonte später, wie wichtig es sei, dass alle Behörden ihre Budgets einhalten. Sie warnte, dass weitere Ausgabenüberschreitungen essenzielle Dienstleistungen für die Bürger gefährden könnten.

Die Entscheidung bedeutet, dass das Sheriff-Büro vorerst keine Kürzungen vornehmen muss – doch der finanzielle Druck bleibt bestehen. Die Behörde warnte, dass sich die Haushaltsprobleme ohne langfristige Lösungen weiter verschärfen werden. Die County-Verantwortlichen werden die Ausgaben nun genauer überwachen, um künftige Defizite zu vermeiden.

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