Henkel spaltet sich auf: Zwei eigenständige Töchter entstehen bis 2026
Sebastian VoigtHenkel spaltet sich auf: Zwei eigenständige Töchter entstehen bis 2026
Henkel treibt die Pläne voran, sein Geschäft in eigenständige Unternehmen aufzuspalten. Die Entscheidung folgt der Zustimmung der Aktionäre auf der Hauptversammlung im April 2026. Im Rahmen der Umstrukturierung werden zwei große Sparten als unabhängige Tochtergesellschaften ausgegliedert.
Der Prozess begann, nachdem der Vorstand von Henkel beschlossen hatte, zentrale Geschäftsbereiche in eigenständige Einheiten zu überführen. Die rechtliche Begleitung der Transaktion übernimmt die renommierte Kanzlei Hengeler Mueller. Das Unternehmen hat nun Abspaltungsverträge mit seinen Tochtergesellschaften unterzeichnet, ergänzt durch interimistische Sale-and-Lease-Back-Vereinbarungen für die übertragenen Einheiten.
Im Mittelpunkt der Restrukturierung steht die Aufteilung der Bereiche Konsumgütermarken (Consumer Brands) und Klebstofftechnologien (Adhesive Technologies). Beide werden nach Abschluss der Transaktion als eigenständige Tochtergesellschaften agieren. Die Aktionäre erteilten während der am 27. April 2026 abgehaltenen Hauptversammlung ihre formelle Zustimmung.
Die Abspaltung markiert einen bedeutenden Wandel in der Konzernstruktur von Henkel. Die beiden neuen Tochtergesellschaften werden eigenständig operieren und jeweils ihre Geschäfte selbstständig führen. Das Unternehmen hat rechtliche und finanzielle Vereinbarungen getroffen, um den Übergang zu unterstützen.






