23 May 2026, 16:36

Harter Wahlkampf um Staatsanwaltschaft: Kann Soto ihre zweite Amtszeit sichern?

Lecke Dateien, 'nukleare Urteile', harte Angriffe: Innenansicht des L.A.-Stadtdirektor-Wahlkampfs

Harter Wahlkampf um Staatsanwaltschaft: Kann Soto ihre zweite Amtszeit sichern?

Staatsanwältin von Los Angeles: Hydee Feldstein Soto kämpft um zweite Amtszeit in engem Wahlkampf

Die Staatsanwältin von Los Angeles, Hydee Feldstein Soto, bewirbt sich um eine zweite Amtszeit – doch zwei gut finanzierte Herausforderer, John McKinney und Marissa Roy, setzen alles daran, sie abzulösen. Die Wahl findet nach einer ersten Amtszeit statt, die von steigenden Prozesskosten und internen Kontroversen geprägt war.

Soto übernahm vor vier Jahren das Amt als oberste Strafverfolgerin und Rechtsvertreterin der Stadt. In ihrer Amtszeit häuften sich kostspielige Klagen gegen Los Angeles, zudem gab es Vorwürfe wegen schlechter Behandlung von Mitarbeitenden in ihrer Behörde. Sie argumentiert, ihre Bemühungen zur Modernisierung der Abteilung und zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit würden übersehen. Stattdessen macht sie die explodierenden Entschädigungssummen für sogenannte „atomare Urteile“ ziviler Gerichte verantwortlich.

Der Wahlkampf ist hart umkämpft. McKinney, ein Bezirksstaatsanwalt, hat unabhängige Unterstützung in Höhe von 1,7 Millionen Dollar eingeworben – größtenteils von Unternehmensspendern. Er kritisiert Sotos Erfahrung und bezeichnet sie als ungeeignet für das Amt. Roy, eine stellvertretende Generalstaatsanwältin, genießt breite Rückendeckung in der Juristenbranche und wirbt mit strengerer Ahndung von Lohnbetrug, einer fürsorgeorientierten Obdachlosenstrategie und der Ablehnung von Politik aus der Trump-Ära.

Ein Rückschlag für Soto war kürzlich der Wechsel der Polizeigewerkschaft der Stadt zu McKinney. Der Schritt folgte auf einen Datenleak beim LAPD, der das ohnehin angespannte Verhältnis zu den Strafverfolgungsbehörden weiter belastete.

Die Wahl entscheidet, wer künftig eine Behörde leitet, die für die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, die Vertretung der Stadt vor Gericht und die Rolle als oberste Rechtsvertreterin der Öffentlichkeit zuständig ist. Angesichts hoher Wahlkampfbudgets auf allen Seiten und scharfer Kritik an Sotos Bilanz bleibt der Ausgang ungewiss. Die oder der Gewählte übernimmt ein Amt, das mit anhaltenden rechtlichen und operativen Herausforderungen konfrontiert ist.

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