Hamburgs erste Tanz-Triennale verwandelt Straßen in lebendige Bühnen
Sebastian VoigtHamburgs erste Tanz-Triennale verwandelt Straßen in lebendige Bühnen
Hamburg startet erste Tanz-Triennale und verwandelt öffentliche Räume in Bühnen
Mit einer farbenfrohen City Parade hat Hamburg seine erste Tanz-Triennale eröffnet – und verwandet Straßen und Plätze in Freilichtbühnen. Über 500 Tänzer:innen aus mehr als 30 Gruppen traten auf und läuteten damit ein Festival mit über 40 Veranstaltungen in der ganzen Stadt ein, das noch bis zum 21. Juni dauert.
An der Parade beteiligten sich unter anderem die Contemporary Dance School Hamburg, Rolling Good Times, das Hamburg Ballett und die HipHop Academy. Symbolisch übergab die Tanz-Triennale damit den Staffelstab an die Fotografie-Triennale, die ebenfalls in der Stadt stattfindet.
Die Triennale ist eine Kooperation der Kulturstiftung des Bundes, des Hamburg Balletts/Staatsoper Hamburg, Kampnagels und des K3 – Zentrums für Choreographie/Tanzplan Hamburg. Das Programm umfasst ein Open-Air-Finale von MAI:COMPANY, einen Audio-Walk der Künstlerin Regina Rossi sowie Workshops für ein nicht-fachkundiges Publikum.
Zu den Höhepunkten zählen Chiara Bersanis Seeking Unicorns und Jefta van Dinthers Unearth, die ein breites Spektrum an Tanzstilen präsentieren. Das kuratorische Konzept der Triennale vereint alle Tanzformen – mit dem Ziel, das Publikum zu provozieren, zu inspirieren oder zu einen. Gleichzeitig soll die Veranstaltung die Hamburger Tanzszene stärken, besonders nach jüngsten Kontroversen.
Bis zum 21. Juni bietet die Tanz-Triennale Aufführungen, Workshops und Installationen an verschiedenen Orten der Stadt. Das Festival positioniert Hamburg als aufstrebenden Hotspot für Tanz. Die Organisator:innen hoffen, dass es die lokale Szene vernetzt und kreativ belebt.






