30 April 2026, 16:21

Grüne-Verteidigungsexpertin attackiert Merz wegen Trumps Truppen-Drohung gegen Deutschland

Titelseite der New York Times mit der Schlagzeile "Waffenstillstand unterzeichnet, Ende des Krieges, Berlin von Revolutionären besetzt, neuer Kanzler bittet um Ordnung, entthronter Kaiser flieht nach Holland" mit einem Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes in Anzug.

Grüne-Verteidigungsexpertin attackiert Merz wegen Trumps Truppen-Drohung gegen Deutschland

Die Verteidigungsexpertin der Grünen, Sara Nanni, hat Bundeskanzler Friedrich Merz wegen der jüngsten Drohung von US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert, US-Truppen aus Deutschland abzuziehen. Sie wirft der Bundesregierung vor, durch klarere Positionierungen von vornherein eine Eskalation der Lage hätte verhindern können.

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Nanni machte Merz' Regierung dafür verantwortlich, seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 nicht ausreichend auf dessen politische Unberechenbarkeit vorbereitet zu sein. Hätte Berlin frühzeitig feste Bedingungen gesetzt, hätte die aktuelle Bedrohung für die NATO-Präsenz in Deutschland möglicherweise abgewandt werden können, argumentierte sie.

In ihren Äußerungen betonte Nanni zudem die gegenseitige Abhängigkeit der USA und der NATO in Sicherheitsfragen. Statt passiv zu reagieren, forderte sie Merz auf, als Kanzler entschlossen zu handeln, um deutsche Interessen zu wahren.

Statt der bisherigen unkoordinierten Reaktionen verlangte Nanni eine strukturierte Strategie. Sie schlug gezielte Gegenmaßnahmen vor, um Trumps unberechenbare Aussagen zu entschärfen – anstatt Deutschland schutzlos plötzlichen Politikwechseln auszusetzen.

Der Streit unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Berlin und Washington unter Trumps Regierung. Nannis Forderungen deuten auf einen Appell für stärkere deutsche Führung in den transatlantischen Beziehungen hin. Ohne einen klaren Plan, warnt sie, könnten weitere Drohungen die NATO-Präsenz in Europa destabilisieren.

Quelle