28 June 2026, 12:26

Grüne suchen auf Rügen nach neuem Schwung für Ostdeutschland vor Landtagswahlen

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Grüne suchen auf Rügen nach neuem Schwung für Ostdeutschland vor Landtagswahlen

Die Grünen haben kürzlich ihren zweitägigen Ostkongress auf der Insel Rügen abgeschlossen. Die Veranstaltung brachte Parteimitglieder zusammen, um über zentrale regionale Herausforderungen zu diskutieren und die Präsenz der Partei in Ostdeutschland zu stärken. Die Teilnehmerzahl lag mit nur 210 Personen unter der des Vorjahres.

Im Mittelpunkt des Kongresses standen Themen wie sozialer Zusammenhalt, rechtsextreme Jugendgewalt und die Rolle der Partei in der Region. Die Delegierten verabschiedeten zudem die Sassnitzer Erklärung, ein Positionspapier, das bessere Bildungsmöglichkeiten im ländlichen Raum fordert. Parallel zum Hauptprogramm fand ein kleines Familienfest statt, das jedoch vor allem von Kongressbesuchern frequentiert wurde.

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Der lokale Vorsitzende Thomas Mehnert äußerte die Hoffnung, dass die Zusammenkunft die interne Vernetzung und die Sichtbarkeit der Partei in Vorpommern-Rügen stärken werde. Die Grünen-Co-Vorsitzende Franziska Brantner betonte die Bedeutung des Ostkongresses als Plattform für offenen Austausch und Engagement. Die Leipziger Bundestagsabgeordnete Paula Piechotta hingegen argumentierte, die Partei solle bundesweite Erfolge priorisieren, um in Ostdeutschland an Zuspruch zu gewinnen.

Aktuell liegen die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt bei 4 Prozent in den Umfragen – vor den Landtagswahlen im September. Der Kongress diente der Partei auch als Moment der Selbstvergewisserung in der Region.

Der Ostkongress endete mit der Verabschiedung der Sassnitzer Erklärung und einem erneuerten Fokus auf ländliche Themen. Nun blickt die Partei auf die Septemberwahlen, mit dem Ziel, ihre Position in Ostdeutschland zu festigen. Die Teilnehmerzahlen deuten jedoch darauf hin, dass es gilt, in der Region wieder mehr Dynamik zu entfalten.

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