Grüne fordern 36 bezahlte Menstruationsfreitage pro Jahr für Beschäftigte
Sebastian VoigtGrüne fordern 36 bezahlte Menstruationsfreitage pro Jahr für Beschäftigte
Die Grünen haben einen neuen Vorschlag eingebracht, der Arbeitnehmer:innen, die menstruieren, jährlich 36 zusätzliche bezahlte Freitage gewähren soll. Die Idee ist Teil ihres umfassenderen Programms „Politik für eine nachhaltige Gesellschaft“ und zielt darauf ab, geschlechtergerechte Sprache in Arbeitsplatzregelungen einzuführen.
Allan McLeod, Gewerkschaftsvertreter und trans Aktivist, hat den Antrag eingereicht. Als männliches Parteimitglied setzt er sich seit Langem für inklusive Arbeitsplatzrichtlinien ein.
Laut dem Konzept würde Menstruationsurlaub nicht als Krankheitstage gewertet. Er würde auch den jährlichen Urlaubsanspruch nicht schmälern. Zudem bräuchten Beschäftigte für den standardmäßigen Menstruationsurlaub keine ärztliche Bescheinigung.
Die Regelung sähe zusätzlichen bezahlten Freiraum vor, ohne andere Urlaubskontingente zu beeinträchtigen. Sie spiegelt das Bestreben der Partei nach unterstützenderen und inklusiveren Arbeitsbedingungen wider. Der Vorschlag wird derzeit im Rahmen der weiteren Nachhaltigkeitsmaßnahmen geprüft.
