GlobalFoundries erhöht die Halbleiterproduktion in Dresden mit einer Investition von 1,1 Milliarden Euro

GlobalFoundries erhöht die Halbleiterproduktion in Dresden mit einer Investition von 1,1 Milliarden Euro
GlobalFoundries investiert 1,1 Milliarden Euro in die Erweiterung der Halbleiterproduktion in Dresden Der Chiphersteller GlobalFoundries investiert 1,1 Milliarden Euro in die Erweiterung seiner Halbleiterproduktion in Dresden. Das Ziel ist, die Abhängigkeit von der chinesischen Chipproduktion zu verringern und Engpässe in der Versorgung - insbesondere für deutsche Automobilhersteller - zu beheben. Bis 2028 soll die Kapazität des Werks deutlich steigen. Das Unternehmen plant, die Expansion durch den Ausbau der Reinraumflächen und die Installation modernerer, effizienterer Anlagen umzusetzen. Aktuell produziert das Werk jährlich 950.000 Wafer. Bis Ende 2028 soll diese Zahl auf 1,1 Millionen steigen - ein Plus von 16 Prozent. Bisher arbeitete GlobalFoundries in Dresden weit unter seinen Möglichkeiten: Statt der möglichen 850.000 Wafer pro Jahr wurden nur 310.000 gefertigt. Die geplante Erweiterung bringt das Werk nun näher an seine volle Kapazität. In den USA hatte das Unternehmen bereits erhebliche staatliche Fördergelder für seine Expansion erhalten, wobei das Militär im Rahmen der nationalen Sicherheit eingebunden war. In Deutschland soll die Investition die Modernisierung und den Ausbau der Dresdner Produktionsstätten vorantreiben - ein Standort, an dem GlobalFoundries dem taiwanischen Konkurrenten TSMC zuvor staatliche Subventionen vorgeworfen hatte. Mit der 1,1-Milliarden-Investition will GlobalFoundries seine Halbleiterproduktion in Dresden bis 2028 auf über eine Million Wafer pro Jahr steigern. Die Expansion zielt darauf ab, die europäische Halbleiterindustrie zu stärken, die Abhängigkeit von China zu verringern und Lieferengpässe - vor allem für die deutsche Autoindustrie - zu entschärfen.


