Gewaltwelle in Austin: Drei Festnahmen nach 13 Schießereien in zwei Tagen
Sebastian VoigtGewaltwelle in Austin: Drei Festnahmen nach 13 Schießereien in zwei Tagen
Eine Serie von Schießereien in Austin innerhalb von zwei Tagen verließ fünf Menschen verletzt und sorgte für weitreichende Beunruhigung. Die Polizei nahm am 17. Mai drei Verdächtige fest, darunter Cristian Fajardo Mondragón, nach einer Gewaltwelle, die sich gegen Rettungskräfte und die Öffentlichkeit richtete.
Zwischen dem 16. und 17. Mai verübten die Täter 13 Schussangriffe in der gesamten Stadt. Dabei feuerten sie etwa 149 Schüsse ab, trafen zwei Feuerwehreinsatzzentren der Austin Fire Department und beschädigten Eigentum. Vier Personen wurden angeschossen, eine weitere erlitt Verletzungen durch zerberstende Glasscheiben.
Während ihrer Gewalttat stahlen die Verdächtigen mehrere Fahrzeuge. Die Behörden ordneten Schutzmaßnahmen an und riefen die Bevölkerung auf, in ihren Häusern zu bleiben, während sie die Täter jagten. Mondragón und zwei weitere Verdächtige wurden am folgenden Tag festgenommen.
Mondragón sieht sich nun mehreren Anklagepunkten gegenüber, darunter Waffenraub, schwerer Angriff mit einer tödlichen Waffe und gefährliche Körperverletzung. Ermittler zufolge zielten seine Handlungen darauf ab, Menschen einzuschüchtern und staatliche Funktionen zu behindern. Die Schießereien stellten ein erhebliches Risiko für Tod oder schwere Verletzungen der Öffentlichkeit dar.
Mondragóns Verhandlung ist für den 24. Juli angesetzt. Die Vorfälle behinderten die Arbeit der Rettungskräfte und hinterließen eine Spur der Zerstörung in Austin. Die Behörden bewerten weiterhin das volle Ausmaß der Angriffe.






