23 April 2026, 09:03

Gericht fordert Gesundheitscheck für Präsident Marcos – inklusive Drogentest

Ein Mann in Anzug und Krawatte gibt vor einem Senatsausschuss für Justiz und Rechtsausschuss als Zeuge Auskunft.

Gericht fordert Gesundheitscheck für Präsident Marcos – inklusive Drogentest

Der Oberste Gerichtshof (Supreme Court) hat führende Amtsträger angewiesen, innerhalb von zehn Tagen auf eine Eingabe zu reagieren, die körperliche und psychologische Untersuchungen für Präsident Ferdinand Marcos Jr. fordert. Der Schritt folgt Forderungen des früheren Parlamentspräsidenten Pantaleon Alvarez und anderer nach mehr Transparenz über den Gesundheitszustand des Staatschefs. Zu den geforderten Tests gehört auch ein Drogennachweis über Haarwurzelanalysen.

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In der Petition wird zudem verlangt, dass der Supreme Court Marcos anweist, die Untersuchungsergebnisse zu veröffentlichen. Als weitere Antwortpflichtige neben dem Präsidenten wurde auch Regierungschef Ralph Recto benannt.

Nur wenige Tage vor der Einreichung der Eingabe, am 13. April 2026, hatte Marcos vor Journalisten eine kurze Sportübung absolviert. Dabei betonte er, seine Gesundheit sei "exzellent", und seine frühere Divertikulitis sei vollständig abgeklungen.

Die Pressesprecherin des Präsidialamts, Unterstaatssekretärin Rechtsanwältin Claire Castro, erklärte später, der Präsident werde sich an jede Anweisung des Gerichtshofs halten. Die rechtliche Auseinandersetzung erwartet nun Stellungnahmen der genannten Verantwortlichen.

Die vom Obersten Gerichtshof gesetzte Zehn-Tage-Frist setzt die Beamten unter Zeitdruck. Sollte der Antrag stattgegeben werden, würden die Untersuchungen sowohl die körperliche als auch die geistige Fitness prüfen – mit anschließender Veröffentlichung der Ergebnisse. Das Verfahren könnte darüber entscheiden, ob künftig verbindliche Gesundheitsoffenlegungen für den Präsidenten eingeführt werden.

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