28 April 2026, 19:04

Georgische Kirche wählt neuen Patriarchen nach Ilia II.s Tod

Eine große Gruppe von Menschen steht vor einer russisch-orthodoxen Kirche und hält Musikinstrumente, Kerzen auf Ständern, einen Teppichboden, Fotorahmen an den Wänden und ein Fenster auf der rechten Seite.

Georgische Kirche wählt neuen Patriarchen nach Ilia II.s Tod

Die Georgische Orthodoxe Kirche hat mit der Auswahl eines neuen Patriarchen begonnen, nachdem Ilia II. verstorben ist. Der langjährige Oberhaupt der Kirche starb am 17. März 2026 im Alter von 93 Jahren. Seine Beisetzung fand in der Sioni-Kathedrale statt – entsprechend seinem persönlichen Wunsch und nicht der Tradition.

Ilia II. wurde links vom Altar der Sioni-Kathedrale beigesetzt, nicht in der Dreifaltigkeitskathedrale in Tiflis, wie viele erwartet hatten. Die Beerdigungszeremonie folgte strikt seinen eigenen Anweisungen.

Eine außerordentliche Synodensitzung schlug daraufhin drei Kandidaten für den Patriarchenthron vor: Metropolit Shio Mujiri, Metropolit Iob Akiashvili und Metropolit Grigori Berbichashvili. Weitere Geistliche wie Bischof Grigol Katsia, Bischof Dosifei und Bischof Melkisedek waren ebenfalls im Gespräch gewesen.

In der ersten Abstimmungsrunde erhielt Metropolit Shio Mujiri 20 Stimmen und lag damit deutlich vor den beiden anderen Nominierten. Metropolit Iob Akiashvili und Metropolit Grigori Berbichashvili erhielten jeweils 7 Stimmen. Die Entscheidung der Synode erfolgte nach den etablierten Verfahren der Kirche.

Metropolit Nikoloz Pachuashvili äußerte die Vermutung, dass Shio Mujiris Unterstützung in der finalen Abstimmung weiter wachsen könnte. Die erweiterte Synodensitzung, die über den neuen Patriarchen entscheiden wird, soll in Kürze zusammentreten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die endgültige Wahl des neuen Oberhaupts obliegt der erweiterten Synode. Die drei verbleibenden Kandidaten – Shio Mujiri, Iob Akiashvili und Grigori Berbichashvili – warten nun auf das Ergebnis. Die Kirche hält sich weiterhin an ihre Regeln, während sie sich auf diesen bedeutenden Übergang vorbereitet.

Lesen Sie auch:

Quelle