26 April 2026, 06:34

Georgien lockt digitale Nomaden mit neuem C5-Visum für Remote-Arbeiter

Schwarz-weiß-Karte von Savannah, Georgia auf altem Papier mit begleitendem Text.

Georgien lockt digitale Nomaden mit neuem C5-Visum für Remote-Arbeiter

Georgien führt ein neues Visum ein, um ausländische Remote-Arbeiter anzulocken. Das vom Parlament gebilligte C5-Visum richtet sich an gut verdienende Fachkräfte, die für ausländische Unternehmen tätig sind. Die Behörden erhoffen sich durch das Programm einen Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte ins Land.

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Mit dem C5-Visum können ausländische Staatsbürger bis zu zwölf Monate in Georgien leben und dort im Homeoffice arbeiten. Es gilt auch für Ehepartner und minderjährige Kinder. Voraussetzung ist, dass die Antragsteller aus einem der zugelassenen "sicheren Länder" stammen.

Die Bearbeitungsgebühren für das Visum liegen zwischen 20 und 500 US-Dollar. Die Behörden behalten sich jedoch vor, Anträge nach eigenem Ermessen abzulehnen – ohne dass ein Rechtsmittel möglich wäre. Die Initiative kommt zu einer Zeit, in der Schätzungen zufolge weltweit rund 40 Millionen Menschen als "digitale Nomaden" arbeiten.

Das Visum soll Georgiens Attraktivität für internationale Fachkräfte steigern. Erfolgreiche Bewerber können ein Jahr lang im Land bleiben, während sie für ausländische Unternehmen beschäftigt sind. Die Maßnahme spiegelt einen wachsenden Trend wider, bei dem Länder um Remote-Arbeiter konkurrieren.

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