Georg Baselitz – der Neoexpressionist und Kopfmaler stirbt mit 88 Jahren
Sebastian VoigtGeorg Baselitz – der Neoexpressionist und Kopfmaler stirbt mit 88 Jahren
Georg Baselitz, eine prägende Figur der Nachkriegskunst, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Der für seinen markanten neoexpressionistischen Stil bekannte Künstler wurde berühmt, indem er Motive in seinen Gemälden auf den Kopf stellte. Sein Einfluss auf die moderne Kunst bleibt weltweit anerkannt.
Baselitz, in Deutschland geboren, besaß seit 2015 die österreichische Staatsbürgerschaft. Als zentraler Vertreter des Neoexpressionismus, einer Bewegung, die die zeitgenössische Malerei neu definierte, hob ihn vor allem seine charakteristische Technik ab, Bilder um 180 Grad zu drehen.
Nur wenige Wochen vor seinem Tod eröffnete er im Museum der Moderne Salzburg eine Ausstellung. Im Rahmen der Veranstaltung stiftete er dem Museum eines seiner Werke für die Sammlung. Zudem sollte er in Venedig eine Schau im Rahmen des Biennale-Programms eröffnen.
Seine Karriere umfasste Jahrzehnte und hinterlässt tiefgreifende Spuren in der Kunstwelt. Galerien und Kritiker feierten gleichermaßen seinen mutigen Umgang mit Form und Ausdruck.
Baselitz hinterlässt ein Erbe bahnbrechender Werke. Seine jüngsten Ausstellungen in Salzburg und die geplante Schau in Venedig unterstreichen seine anhaltende Bedeutung. Die Kunstwelt blickt nun auf seine Beiträge zur Malerei und zur modernen Kreativität zurück.






