31 May 2026, 18:02

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für die Bundestagswahl

Gauweiler plädiert für CSU-Allianz mit Freien Wählern im Bundestag

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für die Bundestagswahl

Peter Gauweiler, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der CSU und langjähriger Bundestagsabgeordneter, hat sich für ein neues politisches Bündnis ausgesprochen. Er schlägt vor, dass die CSU sich mit den Freien Wählern für die nächste Bundestagswahl zusammentut. Sein Ziel ist es, die bürgerlich-konservativen Wähler zu einen und das politische Kräfteverhältnis in Deutschland zugunsten einer Abkehr von der linksgerichteten Regierung zu verschieben.

Laut Gauweiler könnte eine solche Partnerschaft den Wählern eine frische Alternative zu den aktuellen Koalitionsdynamiken bieten. Als funktionierendes Vorbild führt Gauweiler Bayern an, wo die CSU seit 2018 gemeinsam mit den Freien Wählern regiert. Er ist überzeugt, dass dieses Modell auch bundesweit Erfolg haben könnte – und den Freien Wählern eine stärkere Plattform über ihre bayerische Basis hinaus verschaffen würde.

Gauweiler räumte ein, dass der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, zwar das Profil der Partei geschärft habe, diese jedoch außerhalb Bayerns Schwierigkeiten habe, ihre Kandidatinnen und Kandidaten aufzustellen. Ein bundesweites Bündnis mit der CSU, so Gauweiler, würde dieses Problem lösen. Sein Plan sieht vor, dass die Freien Wähler sogar unter einem gemeinsamen Namen wie Bündnis Freie Wähler/CSU antreten könnten.

Hinter dem Vorstoß steht Gauweilers Überzeugung, dass in Deutschland eine bürgerlich-konservative Mehrheit existiere, die aktuelle Regierung jedoch nach links tendiere. Er argumentiert, dass der Aufstieg der rechtsextremen AfD die Unionsparteien (CDU/CSU) in unerwünschte Partnerschaften mit SPD oder Grünen gedrängt habe. Da die AfD als Bündnispartner ausscheide und die FDP als zu schwach gelte, sieht Gauweiler in den Freien Wählern die einzige tragfähige Alternative.

Zunächst würden die Freien Wähler in Regionen außerhalb Bayerns ihre eigenen Kandidaten aufstellen. Gauweiler ist überzeugt, dass diese Zusammenarbeit den Wählern einen neuen Grund geben würde, die Partei zu unterstützen – und damit möglicherweise die politische Landschaft verändern könnte.

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Gauweilers Plan basiert auf einer gemeinsamen bürgerlich-konservativen Plattform von CSU und Freien Wählern. Sollte er umgesetzt werden, könnte er das Wahlverhalten konservativer Wähler bei der nächsten Bundestagswahl beeinflussen. Der Erfolg des Vorhabens hängt jedoch davon ab, ob beide Parteien den Bedingungen zustimmen und ihre Anziehungskraft über Bayern hinaus ausbauen können.

Quelle