14 June 2026, 14:01

Gastronomie und Hotellerie kämpfen mit Rekordkosten und schwindender Nachfrage

Dehoga: Iranischer Krieg belastet Hotels und Unterkünfte schwer

Gastronomie und Hotellerie kämpfen mit Rekordkosten und schwindender Nachfrage

Die Hotel- und Gastronomiebranche steht vor enormen Herausforderungen durch steigende Kosten und nachlassende Nachfrage. Jana Schimke, die neue Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), bezeichnet die aktuelle Lage als dramatisch.

Die Inflation setzt der Branche stark zu. Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent gesunken. Viele Verbraucher sparen angesichts der wirtschaftlichen Belastung beim Essen außerhalb des Hauses.

Zudem nehmen Stornierungen immer weiter zu. Fast die Hälfte aller Betriebe ist davon betroffen – bei Hotels sind es 50 Prozent, bei Restaurants 38 Prozent. Die Spannungen im Iran haben die Ausgaben zusätzlich gedämpft: 76 Prozent der Hotels und Gaststätten verzeichnen einen Rückgang der Kundennachfrage.

Steigende Kosten verschärfen die Situation weiter. 90 Prozent der Unternehmen kämpfen mit höheren Ausgaben für Energie und Treibstoff. Bei 80 Prozent sind Transport- und Logistikkosten gestiegen. Gleichzeitig melden 86 Prozent stark steigende Preise für Lebensmittel und Getränke.

Die Branche hat mit einer Vielzahl finanzieller Belastungen zu kämpfen: sinkende Umsätze, höhere Kosten und weniger Gäste. Diese Probleme werden die Entwicklung der Branche auch in den kommenden Monaten prägen.

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