Friedlicher Ashura-Marsch in Berlin-Mitte mit 600 Teilnehmern beendet
Sebastian VoigtFriedlicher Ashura-Marsch in Berlin-Mitte mit 600 Teilnehmern beendet
„Ashura-Marsch“ in Berlin-Mitte mit rund 600 Teilnehmern
Gestern Nachmittag fand in Berlins Bezirk Mitte eine Demonstration unter dem Namen „Ashura-Marsch“ statt. Auf ihrem Höhepunkt versammelten sich etwa 600 Menschen. Veranstalter und Polizei arbeiteten eng zusammen, um bei drückender Hitze für Sicherheit zu sorgen.
Die Kundgebung startete am Berliner Dom und führte über die Route Unter den Linden, Charlottenstraße, Französische Straße und Markgrafenstraße bis zum Gendarmenmarkt. Die Polizei griff ein, um eine inszenierte Szene zu unterbinden, bei der Kinder mit Bändern gefesselt werden sollten – dies wurde als unangemessen für die Veranstaltung eingestuft.
Bei den extrem hohen Temperaturen litten mehrere Teilnehmer unter kreislaufbedingten Hitzeproblemen und mussten medizinisch versorgt werden. Daraufhin sagten die Organisatoren geplante Zwischenreden ab. Zudem richteten sie schattige Ruhezonen ein und stellten Trinkwasser für die Teilnehmenden bereit.
Die Demonstration verlief durchgehend geordnet. Weder in Sprechchören, Reden, auf Transparenten noch bei Fahnen gab es strafrechtlich relevante Inhalte. Die Polizei registrierte keine Straftaten im Zusammenhang mit dem Marsch. Im Laufe des Tages nahm die Teilnehmerzahl allmählich ab, und gegen 20:30 Uhr endete die Kundgebung offiziell.
Nach Angaben der Veranstalter und Behörden wurde die Veranstaltung ohne Zwischenfälle beendet, nachdem gesundheitliche und sicherheitsrelevante Bedenken ausgeräumt worden waren. Der Marsch zog durch das Berliner Zentrum, ohne dass es zu Störungen oder Verstößen gegen die Rechtsordnung kam.
