30 June 2026, 00:08

Freiburgs neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt: "Nicht deine Schuld"

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen und queere Menschen

Freiburgs neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt: "Nicht deine Schuld"

Freiburg hat eine neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld“ gestartet. Die Initiative soll die alltägliche Realität von Misshandlung aufzeigen, der Frauen, Kinder sowie queere und trans Personen in der Stadt ausgesetzt sind. Sie ist Teil einer umfassenderen Bemühung, Betroffene zu unterstützen und das öffentliche Bewusstsein für das Thema zu schärfen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kampagne thematisiert verschiedene Formen von Gewalt – von häuslicher Gewalt und sexueller Belästigung bis hin zu digitalen Angriffen und Übergriffen im öffentlichen Raum. Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, betonte, dass Gewalt viele Gesichter habe und es darum gehe, Handlungsbereitschaft und Verständnis zu fördern. Oberbürgermeister Martin Horn ergänzte, dass das Projekt Betroffene auch ermutigen solle, sich zu melden und Hilfe zu suchen. Es bildet einen zentralen Baustein einer Strategie, die in Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen entwickelt wurde.

Mit Plakaten, Social-Media-Inhalten und weiteren öffentlichen Aktionen wird die Botschaft in ganz Freiburg verbreitet. Alle Materialien enthalten klare Hinweise zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Betroffene. Die Mekriba-Stiftung, die sich auf Prävention und Opferschutz spezialisiert hat, unterstützt die Kampagne. Die Stadt hat das Projekt zudem an die Istanbul-Konvention angelehnt, um einen systematischen Ansatz im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu gewährleisten.

Ziel der Kampagne ist es, Betroffene zu stärken, die Sichtbarkeit von Hilfsangeboten zu erhöhen und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Stadtweit werden Materialien verteilt, die direkten Zugang zu Unterstützung für alle bieten, die sie benötigen. Die Initiative unterstreicht Freiburgs Engagement, Gewalt in all ihren Formen zu bekämpfen.

Quelle