Freiburger Bürgermeisterwahl: Kandidatin zieht sich wegen Krebsvorstufe zurück
Finn WolfFreiburger Bürgermeisterwahl: Kandidatin zieht sich wegen Krebsvorstufe zurück
Valerie Tabea Schult hat ihre Kandidatur für das Freiburger Bürgermeisteramt aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen. Die parteilose Bewerberin gab ihren Rückzug am 22. März 2026 bekannt und begründete ihn mit einer Krebsvorstufe. Ihr Ausstieg hinterlässt elf Kandidaten, die sich um das Amt bewerben – knapp einen Monat vor der Wahl am 26. April.
Schult hatte im Wahlkampf für gewaltfreie Konfliktlösung, mehr Bürgerbeteiligung und eine nachhaltige Stadtentwicklung geworben. Zudem setzte sie sich für Maßnahmen zur Entlastung des Verkehrs und strengere Mietpreisbremse ein. Ihr Rückzug verändert die Ausgangslage im Rennen um das Rathaus: Die endgültige Kandidatenliste wird nach dem Meldeschluss am 30. März bis zum 31. März feststehen.
Zu den verbleibenden Bewerbern zählen Amtsinhaber Martin Horn, unterstützt von SPD, FDP und Volt, sowie Monika Stein mit Rückhalt bei den Grünen und der Linken Liste. Weitere Kandidaten sind Achim Wiehle (CDU), Karl Schwarz (AfD) und Martin Borgmann (Die Partei). Der Wahlkampf läuft nun auf Hochtouren – mit Debatten, Plakaten und öffentlichen Auftritten bis zur Abstimmung.
Durch Schults Rückzug ist die Wahl völlig offen. Elf Kandidaten stehen nun fest, die endgültige Liste wird bis zum 31. März veröffentlicht. Die Freiburger Wähler entscheiden am 26. April. Ihr Ausstieg rückt die verbleibenden Bewerber und ihre politischen Konzepte in den Fokus.






