30 April 2026, 16:58

Frau schmuggelt 30 geschützte Schildkröten unter Kleidung am Bangkok-Flughafen

Plakat für den 2005er thailändischen Film "Grüne Schlange" mit Menschen in traditioneller thailändischer Kleidung und einer Schlange, die sich um sie windet, Titel in fetter gelber Schrift auf einem leuchtend grünen Hintergrund.

Frau schmuggelt 30 geschützte Schildkröten unter Kleidung am Bangkok-Flughafen

Eine 19-jährige Taiwanerin ist am Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi festgenommen worden, nachdem sie versucht hatte, 30 geschützte Schildkröten zu schmuggeln. Die Reptilien, die mit Klebeband unter ihrer Kleidung befestigt waren, umfassten 29 lebende Indische Sternschildkröten sowie ein totes Exemplar. Die Behörden schätzen ihren Wert auf etwa 9.000 US-Dollar (umgerechnet rund 36.000 Ringgit).

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Die Frau wurde in Gewahrsam genommen, nachdem Zollbeamte die unter ihrer Kleidung versteckten Schildkröten entdeckt hatten. Ihr drohen nun Anklagen wegen illegalen Transports von Wildtieren und der Umgehung der Flughafenkontrollen.

Die beschlagnahmten Tiere, bei denen es sich um Indische Sternschildkröten handelt, gelten laut der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) als gefährdet. Thailand bleibt eine wichtige Transitroute für Wildtierhändler, die bedrohhte Arten häufig auf Schwarzmärkte in ganz Asien schmuggeln.

Die 29 überlebenden Schildkröten wurden an Naturschutzbehörden übergeben. Sie erhalten dort Pflege und dienen gleichzeitig als Beweismittel in den laufenden Ermittlungen.

Der Vorfall unterstreicht das anhaltende Problem des illegalen Wildtierhandels über Thailand. Die beschlagnahmten Schildkröten bleiben unter der Obhut des Artenschutzes, während gegen die Verdächtige ein Strafverfahren eingeleitet wird. Die Behörden überwachen weiterhin Schmuggelrouten, um den weiteren Handel mit bedrohten Arten zu verhindern.

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