Frankfurt ehrt Marcel Reich-Ranicki mit neuem Platz im Stadtteil Dornbusch

Frankfurt benennt Platz nach Reich-Ranicki - Frankfurt ehrt Marcel Reich-Ranicki mit neuem Platz im Stadtteil Dornbusch
Frankfurt benennt Platz nach Marcel Reich-Ranicki
Frankfurt ehrt Marcel Reich-Ranicki mit Platzbenennung
Frankfurt hat einen Platz nach dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki und seiner Frau Teofila benannt. Die feierliche Einweihung fand am Samstag, dem 13. Dezember 2025, im Stadtteil Dornbusch statt, wo das Paar einst vier Jahrzehnte lang lebte. Die Stadt würdigt damit nicht nur ihr literarisches Wirken, sondern auch ihr privates Engagement, das das lokale Leben prägte.
Marcel Reich-Ranicki und Teofila überlebten den Holocaust, bevor sie 1958 nach Deutschland zogen. Jahrzehnte später wurde er zu einer der prägendsten Stimmen der Literaturszene und trat 1973 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bei, wo er bis 1988 die Leitung des Feuilletons innehatte.
Der neu benannte Platz soll dauerhaft an das Wirken der Reich-Ranickis in Frankfurt erinnern. Ihre Geschichte – vom Überleben bis zum kulturellen Einfluss – bleibt eng mit der Stadt verbunden. Die Ehrung spiegelt sowohl ihre öffentlichen Verdienste als auch ihre persönliche Verbundenheit mit dem Stadtteil Dornbusch wider.

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