30 June 2026, 14:30

Feuerwehr-Fehler in Los Angeles: Warum der Großbrand erneut wütete

Leserbriefe: Die LAFD hat immer noch keine Verantwortung für den Lachman-Brand übernommen

Feuerwehr-Fehler in Los Angeles: Warum der Großbrand erneut wütete

Verheerender Brand in Los Angeles bricht nach verfrühtem Abzug der Feuerwehr erneut aus

Ein tödlicher Großbrand in Los Angeles ist wieder aufgeflammt, nachdem Einsatzkräfte die Brandstelle zu früh verlassen hatten. Das Feuer, bei dem 12 Menschen ums Leben kamen und Tausende Häuser zerstört wurden, wirft schwere Fragen zum Krisenmanagement der Stadt auf. Die Verantwortlichen sehen sich nun mit massiver Kritik an ihrer Katastrophenbewältigung konfrontiert.

Die Feuerwehr von Los Angeles (LAFD) hatte den als Lachman-Feuer bekannten Brand zwar als „unter Kontrolle“ gemeldet, doch eine vollständige Löschung war nicht bestätigt worden. Einsatzkräfte vor Ort warnten per Textnachricht, dass das Feuer noch immer aktiv sei. Dennoch ordneten die verantwortlichen Offiziere an, die Mannschaften abzuziehen, bevor die Flammen endgültig gelöscht waren.

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Kurz darauf brach das Feuer erneut aus und richtete verheerende Schäden an. Der damalige LAFD-Chef wurde zwar degradiert, verblieb jedoch im Dienst – eine Entscheidung, die eine Debatte über Verantwortung auslöste, da er Anspruch auf eine üppige Pension behalten könnte.

Die Ursachen des Brandes sind weiterhin umstritten. Die mögliche Rolle von Jonathan Rinderknecht bei der Entfachung des Silvesterfeuers wird noch untersucht. Der Vorfall legt zudem strukturelle Mängel in der Führungsebene von Stadt, County und Bundesstaat offen.

Dass die Feuerwehr die Brandstelle nicht ausreichend sicherte, führte zum erneuten Aufflammen mit katastrophalen Folgen. Die weitere Beschäftigung des degradierten Chefs und seine potenziellen Pensionsansprüche unterstreichen die anhaltenden Probleme bei der Aufsicht. Die Katastrophe lässt viele an der Wirksamkeit der Notfallprotokolle in der Region zweifeln.

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