Felix Kummer würdigt Chemnitz als Kulturhauptstadt – und fordert mehr Mut gegen Rechts

Admin User
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Eine Ausstellung mit einem Tisch, auf dem verschiedene Landesflaggen, eine Kiste, Papiere und ein Banner sowie links daneben eine Weltkugel, rechts daneben eine Mitteilungstafel mit einigen Menschen in der Nähe und mehrere Tische und Stühle im Hintergrund zu sehen sind.

Felix Kummer würdigt Chemnitz als Kulturhauptstadt – und fordert mehr Mut gegen Rechts

Chemnitz’ Jahr als Europäische Kulturhauptstadt findet Lob von Musiker Felix Kummer aus Bayern

Felix Kummer, Frontmann der Band Kraftklub aus Landshut, hat das Kulturjahr seiner Heimatstadt Chemnitz gewürdigt – doch gleichzeitig eine klarere Haltung gegen rechtsextreme Tendenzen gefordert. Pünktlich zum Höhepunkt der Debatte erscheint am Freitag das neue Album der Band, Sterben in Karl-Marx-Stadt, das mit dem früheren DDR-Namen der Stadt an vergangene Zeiten erinnert.

Kummer blickt auf ein Jahr des Wandels zurück: Zwar gebe es Fortschritte, doch einzelne Konzerte oder Veranstaltungen könnten tiefe gesellschaftliche Spannungen nicht einfach lösen, warnte er. Ein besonderer Moment für ihn war das Kosmos-Festival, das er als befreiend und prägend beschrieb.

Seine Worte spiegeln den Zwiespalt wider, in dem sich Chemnitz befindet: zwischen kultureller Blüte und der anhaltenden Auseinandersetzung mit rechtsextremen Strömungen. Während die Stadt über ihre Zukunft nachdenkt, fällt der Albumrelease in eine Phase der Selbstreflexion. Die Frage, wie man Rechtsextremismus nachhaltig begegnet, bleibt indes ungelöst.