28 April 2026, 04:03

FC Erzgebirge Aue steigt nach 23 Jahren aus dem Profifußball ab

Plakat, das Zuschauer bei einem Fußballspiel in einem Stadion zeigt, mit der Überschrift "Football by the Underground - Humours of London No. 3" oben.

FC Erzgebirge Aue steigt nach 23 Jahren aus dem Profifußball ab

FC Erzgebirge Aue steigt nach 23 Jahren im Profifußball ab

Mit einem 2:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden hat der FC Erzgebirge Aue den Abstieg besiegelt – ein bitteres Ende in der 80. Jubiläumssaison des Vereins. Damit bleibt Aue das einzige der 54 deutschen Profiteams ohne einen Sieg in diesem Jahr.

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Das Spiel nahm eine dramatische Wende, als Niklas May vom SV Wehen Wiesbaden in der 69. Minute die zweite Gelbe Karte sah. Trotz der Unterzahl ging Wiesbaden durch Tore von Moritz Flotho und Tarik Gözusirin in Führung. Aue kämpfte sich mit Treffern von Tristan Zobel und Moritz Seiffert zurück, doch das Unentschieden reichte nicht, um den Klassenerhalt zu sichern.

Interimstrainer Chwitscha Schubitidse steht nun vor einer ungewissen Zukunft. Er erwartet in den nächsten zwei bis drei Wochen Klarheit über seine Rolle. Vereinspräsident Thomas Schlesinger schließt nicht aus, ihn zu behalten, während Schubitidse selbst offen dafür ist, seinen "Herzensverein" in irgendeiner Form weiter zu unterstützen.

Aues Probleme waren die gesamte Saison über offensichtlich. Trotz eines späten Aufbäumen endet der Klub als Tabellenletzter und beendet damit eine lange Ära im Profifußball. Das Remis gegen Wiesbaden besiegelt das Schicksal nach fast einem Vierteljahrhundert im bezahlten Fußball. Ohne einen Sieg in der Saison 2026 muss sich der Verein nun auf das Leben in einer niedrigeren Liga einstellen. Die Entscheidungen über Schubitidses Zukunft werden maßgeblich prägen, wie der Wiederaufstieg angegangen wird.

Quelle