Familie in Magadan kämpft um barrierefreies Wohnen für rollstuhlabhängigen Sohn
Julian HartmannFamilie in Magadan kämpft um barrierefreies Wohnen für rollstuhlabhängigen Sohn
Eine Familie in Magadan kämpft mit Barrierefreiheitsproblemen für ihren rollstuhlabhängigen Sohn. Witali Grebennikow, Abgeordneter der Stadtduma von Magadan, hat sich ihres Falls angenommen, nachdem sie um Hilfe für ihre Situation gebeten hatte. Die Familie lebt derzeit in einer kleinen, älteren Wohnung ohne behindertengerechte Ausstattung.
Die Anwohnerin wandte sich mit Sorgen um ihren Sohn, der einen Schwerbehindertenausweis der ersten Gruppe besitzt, an Grebennikow. Eine Überprüfung ergab, dass der Einbau einer Rampe im Gebäude technisch nicht umsetzbar ist. Daraufhin leitete Grebennikow offizielle Anfragen an die Behörden weiter, um mögliche Lösungen zu prüfen.
Die Behörden erwägen nun, die Familie in eine größere, ebenerdige Wohnung umzusiedeln. Die Familie hat bereits begonnen, Unterlagen für eine Prüfung durch die Wohnraumkommission zusammenzustellen, und erhielt Kontakte für weitere Unterstützung. Grebennikow rief andere Betroffene in ähnlichen Situationen auf, sich an Abgeordnete und Aktivisten der LDPR zu wenden.
Die Liberaldemokratische Partei Russlands (LDPR) betonte, dass konkrete Maßnahmen statt bloßer Mitgefühlsbekundungen nötig seien. Grebennikow erklärte, der Hilferuf der Familie erfordere eine praktische Lösung. Die LDPR-Abgeordneten werden den Fall weiter begleiten, bis eine Lösung gefunden ist.
Die Wohnsituation der Familie bleibt für die lokalen Behörden vorrangig. Die zuständigen Stellen prüfen aktiv Optionen zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Durch das Engagement der LDPR steht der Fall weiterhin unter Beobachtung, bis er abschließend geklärt ist.
