Extremwetter wird zur größten Gefahr für Unternehmen – wie Konzerne reagieren

Extremwetter wird zur größten Gefahr für Unternehmen – wie Konzerne reagieren
Extremwetter ist mittlerweile die häufigste Ursache für weltweite Betriebsstörungen – und hat Cyberangriffe sowie IT-Ausfälle überholt. Mit globalen Verlusten von 320 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 überdenken Unternehmen, wie sie sich auf ein heißeres, unberechenbareres Klima vorbereiten. Viele machen aus der betrieblichen Kontinuität einen Wettbewerbsvorteil: Wer schneller wieder handlungsfähig ist, sichert sich Kunden und Marktanteile.
Hitzewellen und klimabedingte Katastrophen sind längst keine Seltenheit mehr, sondern alltägliche Herausforderungen für die Wirtschaft. Sie gefährden Produktionsabläufe, Lieferketten und die Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Eine klimabasierte Risikoanalyse hilft Unternehmen, kritische Prozesse zu identifizieren und akzeptable Ausfallzeiten zu definieren.
Deutsche Großkonzerne zeigen bereits, wie Anpassung gelingt: Volkswagen hat die Widerstandsfähigkeit seiner Lieferketten gestärkt und plant Maßnahmen gegen hitzebedingte Risiken für Anlagen. Siemens Energy bezieht Klimarisiken systematisch in operative und Investitionsentscheidungen ein. Die Deutsche Telekom rüstet ihre Netze gegen Extremwetter, während BASF auf klimaresistente Produktion und engere Zusammenarbeit mit Zulieferern setzt. Die Deutsche Bahn wiederum passt Infrastruktur und Servicekonzepte an steigende Temperaturen an.
Doch effektives Kontinuitätsmanagement bleibt nicht bei Theorie stehen. Realistische Notfallübungen und klare Handlungsanweisungen für verschiedene Klimaszenarien sind unverzichtbar. Investitionen in Resilienz – etwa Notstromaggregate, redundante Netzwerkanbindungen oder diversifizierte Lieferanten – schützen nicht nur Umsätze, sondern auch die Sicherheit der Mitarbeiter.
Da Klimakatastrophen zum Betriebsalltag gehören, werden Unternehmen, die jetzt handeln, schneller wieder einsatzbereit sein – und Konkurrenten überflügeln. Vorreiter wie Volkswagen, Siemens und die Deutsche Telekom verbinden Kontinuitätsplanung mit Klimastrategien und setzen damit neue Maßstäbe. Der Wandel von reaktiver Krisenbewältigung zu proaktiver Vorsorge verändert grundlegend, wie Unternehmen in einer instabilen Welt bestehen.
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